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Maskenpflicht für Nahverkehr und Einzelhandel in Sachsen | BR24

© pa/dpa

Mundschutzmasken

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    Maskenpflicht für Nahverkehr und Einzelhandel in Sachsen

    Sachsen hat als erstes Bundesland für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Einzelhandel eine Maskenpflicht beschlossen. Die Regelung gilt ab Montag.

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    Sachsen hat als erstes Bundesland für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Einzelhandel eine Maskenpflicht beschlossen. Die Regelung gelte von Montag an, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag nach einer Sitzung des Landeskabinetts in Dresden. Zur Abdeckung von Nase und Mund müsse es keine teure FFP2-Maske sein, es reiche auch ein einfaches Tuch oder ein Schal, betonte der Regierungschef.

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    Maskenpflicht "zumutbar"

    Wenn man in so vielen Bereichen zusätzliche Kontakte von Menschen zulasse, sei eine Maskenpflicht "die richtige Antwort", so Kretschmer. Von Montag an sollen in Sachsen einige Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelockert werden. Es sei ein "zumutbares Instrument" für die größeren Bewegungsmöglichkeiten, die die Menschen in Sachsen nun hätten. Einen solchen Schutz gebe es mittlerweile in vielfältiger Weise, man könne ihn selbst nähen oder kaufen. "Ich denke wir sind an einem Punkt, wo wir das verpflichtend vorgeben können", sagte Kretschmer.

    Mit Blick auf den Alleingang Sachsens zeigte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gelassen. Die Bundesregierung habe sich am Mittwoch mit den Ministerpräsidenten auf ein Maskengebot geeinigt. "Dass es jetzt einzelne Abweichungen gibt, das haben wir in einigen Städten schon gesehen, ist immer Teil der föderalen Debatte", sagte Spahn.

    Er selbst habe im Zug auf dem Weg nach Hamburg eine textile Alltagsmaske getragen. Das mache einen Unterschied in Situationen, in denen der Mindestabstand zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus nicht eingehalten werden könne, wie etwa in Bussen und Bahnen oder beim Einkaufen. "Deswegen finde ich dieses Gebot für diesen Bereich richtig, wenn da andere im föderalen Miteinander zu anderen Entscheidungen kommen, dann ist das so.»"