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BR24Live: Was sagt Söder zur Kanzlerkandidatur?

CDU-Chef Laschet oder CSU-Chef Söder? Die K-Frage in der Union ist weiter offen. Nach BR-Informationen strebt Söder die Kandidatur weiterhin an - am Mittag kam das CSU-Parteipräsidium zusammen. Die aktuelle Entwicklung jetzt live.

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Von
  • Maximilian Heim
  • Achim Wendler
  • Eva Lell

Die Patt-Situation innerhalb der Union bleibt bestehen: Nach BR-Informationen beansprucht CSU-Chef Markus Söder [zum Portrait] die Kanzlerkandidatur im Machtkampf mit CDU-Chef Armin Laschet [zum Porträt] weiter für sich. Aus Söders Umfeld heißt es, dass es am heutigen Montag keinen Rückzug des Parteichefs geben werde. Erwartet wird, dass sich die CSU erneut geschlossen hinter Söder stellt.

Damit geht das Ringen der Vorsitzenden von CDU und CSU in der sogenannten K-Frage weiter. Denn auch Laschet will offenbar an seiner Bereitschaft zu einer Kandidatur festhalten. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf CDU-Kreise. In der vergangenen Nacht blieb ein gut dreistündiges Treffen von Laschet und Söder in Berlin ohne Ergebnis. Immerhin der nächste Schritt ist inzwischen klar: Am Mittag kommt in München das CSU-Parteipräsidium zusammen.

Frist verstrichen - was macht die Bundestagsfraktion?

Eigentlich hatten Söder und Laschet angekündigt, bis zum Ende der nun abgelaufenen Woche eine einvernehmliche Lösung zu präsentieren. Diese selbst gesetzte Frist haben sie nicht eingehalten. Damit rückt ein möglicher Showdown in der Unions-Fraktion im Bundestag näher: Zwar gibt es bisher keine offizielle Entscheidung für eine Abstimmung in der Fraktion, aber immer mehr Abgeordnete drängen darauf.

Seit Tagen melden sich verschiedene Vertreter der CDU in Sachen K-Frage zu Wort. Das Parteipräsidium und einige CDU-Ministerpräsidenten gaben Laschet Rückendeckung, andere Landeschefs und viele Bundestagsabgeordnete haben ihre Präferenz für Söder zum Ausdruck gebracht. Am Sonntagabend meldete sich der Parteinachwuchs zu Wort: 14 von 18 Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) sind demnach für Söder. JU-Chef Tilman Kuban erklärte: Die beiden Kandidaten hätten genug Zeit gehabt - nun sehe man sich gezwungen, uns zu positionieren.

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