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Mann ersticht mindestens 19 Menschen | BR24

© picture alliance / dpa

Ermittler beim Behindertenheim in Sagamihara westlich von Tokio, wo bei einer Messerattacke eines Amokläufers mindestens 19 Menschen getötet wurden.

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    Mann ersticht mindestens 19 Menschen

    Bei einem Angriff auf ein Heim für geistig Behinderte in Sagamihara in der Präfektur Kanagawa sind mindestens 19 Menschen getötet worden. Der mutmaßliche Täter stellte sich selbst der Polizei.

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    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat in einem Behindertenheim ein Blutbad angerichtet. Er tötete mindestens 19 Menschen und verletzte viele weitere, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

    Der mutmaßliche Täter, ein Mann zwischen 20 und 30 Jahren, stellte sich nach Angaben der Polizei anschließend selbst. Er behauptete, er habe früher in dem Behindertenwohnheim gearbeitet. Der Mann war demnach in der Nacht zum Dienstag in die Anlage eingedrungen.

    Er habe eine Tasche dabei gehabt, voll mit teils blutverschmierten Messern und anderen scharfen Werkzeugen. «Ich habe es getan», wurde der junge Mann zitiert.

    Und weiter: «Es ist besser, wenn die Behinderten verschwinden». Mehr war zu seinem Motiv zunächst unklar.

    Der junge Japaner soll zuletzt arbeitslos gewesen sein. Die Medien des Landes veröffentlichten, wie in solchen Fällen üblich, den vollen Namen des Mannes.