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Malu Dreyer: "SPD muss auch in den Bundesländern stark bleiben" | BR24

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Malu Dreyer hat ihren Verzicht auf eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz mit der prekären Lage der SPD begründet. Die SPD müsse auch in den Bundesländern stark bleiben. Deshalb konzentriere sie sich auf ihre Aufgabe als Ministerpräsidentin.

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Malu Dreyer: "SPD muss auch in den Bundesländern stark bleiben"

Malu Dreyer hat ihren Verzicht auf eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz mit der prekären Lage der SPD begründet. Die SPD müsse auch in den Bundesländern stark bleiben. Deshalb konzentriere sie sich auf ihre Aufgabe als Ministerpräsidentin.

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Die drei kommissarischen SPD-Vorsitzenden Manuela Schwesig, Thorsten Schäfer-Gümbel und Malu Dreyer gehören nicht zum Kreis der Kandidaten, die sich für den SPD-Vorsitz bewerben.

"Die SPD muss auch stark bleiben in den Bundesländern, wir dürfen dort nicht zu viel verlieren", sie konzentriere sie sich auf ihre Aufgabe als Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz, betonte Malu Dreyer im Interview mit der radioWelt auf Bayern 2.

Ab heute stellen sich die Bewerber in 23 Regionalkonferenzen den Mitgliedern vor.

💡 SPD-Regionalkonferenzen

In insgesamt 23 Regionalkonferenzen in allen Bundesländern sollen die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich um den SPD-Vorsitz bewerben, zeigen, wie sie die Partei in Zukunft führen und wieder voranbringen wollen. Den Anfang macht Saarbrücken, sechs Wochen später endet die Tour in München-Trudering. In jeder Regionalkonferenz gelten strenge Regeln: die Redezeit ist stark limitiert, jeder Kandidat, jedes Duo, hat genau fünf Minuten Zeit, seine Projekte vorzustellen. Danach dürfen sowohl die Fragen an die Kandidaten als auch deren Antworten nicht länger als 60 Sekunden dauern. Acht gemischte Duos und Karl-Heinz Brunner als Einzelkandidat stellen sich vor. Abstimmen können ausschließlich SPD-Mitglieder vom 14. bis zum 25. Oktober. Einen Tag später wird das Ergebnis bekannt gegeben und die neue Spitze auf dem Parteitag Anfang Dezember gewählt. (Erklärt von Barbara Kostolnik)

Die Präsentationen der Kandidaten fallen kurz aus. Malu Dreyer hält das Format dennoch für ausreichend. Es sei "schon wichtig, dass Leute sich fokussieren können", die den SPD-Vorsitz anstrebten, sagte sie.

Weise Mitgliederentscheidung zu erwarten

Malu Dreyer zeigte sich zuversichtlich, dass die Mitglieder dem Parteitag im Dezember einen guten Personalvorschlag machen werden.

"Die Mitglieder werden entscheiden, und sie haben in der Vergangenheit immer auch weise entschieden." Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz

Ihren persönlichen Favoriten für den SPD-Parteivorsitz wollte Malu Dreyer im Interview nicht nennen.

"Wir drei kommissarischen Parteichefs haben von Anfang an gesagt, dass wir uns jeglicher Meinungsäußerung enthalten werden, was die Kandidaten betrifft, und für ein wirklich sachliches und objektives Verfahren sorgen werden." Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz