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Malta nimmt Migranten von "Alan Kurdi" vorerst auf | BR24

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40 Migranten des Rettungsschiffs "Alan Kurdi" werden von Malta aufgenommen - vorerst. Die Deutsche Regierung und die EU-Kommission haben ihre Verteilung auf die Mitgliedsstaaten vereinbart.

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Malta nimmt Migranten von "Alan Kurdi" vorerst auf

40 Migranten des Rettungsschiffs "Alan Kurdi" werden von Malta aufgenommen - vorerst. Die Deutsche Regierung und die EU-Kommission haben ihre Verteilung auf die Mitgliedsstaaten vereinbart.

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Die Migranten der "Alan Kurdi" dürfen in Malta an Land gehen. Der Mittelmeer-Staat will die 40 Menschen vorerst aufnehmen, bis sie auf andere Staaten in der EU verteilt werden. Das kündigte Regierungschef Joseph Muscat am Samstag auf Twitter an.

Verteilung auf EU-Mitgliedsstaaten

Die deutsche Regierung und die EU-Kommission haben die Verteilung der Migranten auf die Mitgliedsstaaten bereits vereinbart. Details zu den Aufnahmeländern gibt es noch nicht.

Italien hatte Einfahrt des Schiffs verboten

Nachdem Italien die Einfahrt verboten hatte, nahm das Schiff Kurs auf Malta und lag dort rund 24 Seemeilen (etwa 45 Kilometer) vor der Küste. Die Einfahrt in Hoheitsgewässer wurde nicht gestattet. Rom verwehrt Seenotrettungsschiffen mit Flüchtlingen an Bord derzeit die Einfahrt in italienische Häfen, wenn sich nicht zuvor andere EU-Länder bereiterklären, diese aufzunehmen.

"Sea-Eye" rief Malta zu Hilfe auf

Die deutsche Hilfsorganisation "Sea-Eye" hatte an den maltesischen Premierminister Joseph Muscat appelliert "eine schnelle, barmherzige Lösung" für die Flüchtlinge zu unterstützen. Eine Rückkehr nach Libyen war wegen der dortigen Menschenrechtssituation abgelehnt worden.

Die "Alan Kurdi" hatte die Menschen am Mittwochmorgen vor Libyen aus einem Schlauchboot gerettet. Darunter sind laut Sea-Eye auch eine schwangere Frau und drei kleine Kinder. Zwei Flüchtlinge seien Überlebende des Internierungslagers Tadschura in Libyen. Dort waren bei einem Luftangriff Anfang Juli 50 Menschen ums Leben gekommen.

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