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"Make America great again!" | BR24

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Donald Trump - Der provokative Kandidat

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"Make America great again!"

Vor 13 Monaten kündigte der Nicht-Politiker Trump an, dass er das Land wieder zu alter Stärke und Glanz führen wolle. Nächste Woche nominieren die Republikaner den Milliardär in Cleveland zum Präsidentschaftskandidaten. Von Clemens Verenkotte

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Er liebt es, provokant zu sein, aufzufallen, gegen den Strich zu bürsten – political correctness ist ihm zuwider: Donald Trump, der sich gegen das gesamte Parteiestablishment der Republikaner durchgesetzt hat, der zunächst noch von Journalisten und Comedians verspottet wurde – dieser Donald Trump seht vor dem vorläufigen Höhepunkt seines Aufstiegs im politischen Amerika.

In Cleveland, Ohio, wird er auf dem Parteitag der Republikaner zum Präsidentschaftskandidaten offiziell nominiert. Fest im Blick: Der Wahldienstag, 8. November 2016, an dem die Amerikaner entscheiden werden, wer Nachfolger von Barack Obama und somit ins Weiße Haus einziehen wird.

Anhänger sehen nur den Heilsbringer

Für seine Anhänger zählt nur, was der Immobilien-Tycoon auf Baustellen, Casinos, mit dem Verkauf von Krawatten und Steaks oder mit Golfplätzen geschaffen hat. Ein bekanntes Imperium. Die Lehre daraus soll er auf das ganze Land übertragen.

Jobs schaffen, Geld verdienen, mit Partnern zum eigenen Vorteil verhandeln. Amerika wieder groß machen, zur Großmacht.

Donald Trump - Anziehendes Phänomen

Ray Wrabley, Politikprofessor an der University of Pittsburgh, weiß, warum dieses Versprechen für einen Teil der Amerikaner so anziehend ist.

"Ich denke, dieses 'Lasst uns Amerika wieder groß machen', da kommen bei manchen Leute Erinnerungen hoch an die guten alten Zeiten. Dieses 'Holt Euch Euer Land zurück' bringt natürlich die Frage mit sich: von wem? Und: für wen soll es groß gemacht werden? Ray Wrabley, Politikprofessor an der University of Pittsburgh

Reportage am Sonntag, 17.7.2016, 14:35 und 21:35 Uhr, B5 aktuell