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Lufthansa - Gericht untersagt Streik bei Catering-Tochter | BR24

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Flugzeug der Lufthansa

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    Lufthansa - Gericht untersagt Streik bei Catering-Tochter

    Das Arbeitsgericht Frankfurt hat nach Lufthansa-Angaben eine einstweilige Verfügung gegen den geplanten Streik der Gewerkschaft Verdi bei der Catering-Tochter LSG erlassen. Dies teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Mittwochabend mit.

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    Nach Angaben der Lufthansa hat das Arbeitsgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung erlassen, die sich gegen den für Donnerstag geplanten Streik der Gewerkschaft Verdi richtet. Dies teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Mittwochabend mit. Verdi hatte bei der Catering-Tochter LSG zum Streik aufgerufen.

    Noch keine Entscheidung für München

    Mit Blick auf den LSG-Standort München gebe es noch keine richterliche Entscheidung, hieß es. Die Gewerkschaft Verdi und das Arbeitsgericht Frankfurt waren für Stellungnahmen zunächst nicht zu erreichen.

    Verdi hatte zuvor angekündigt, die LSG-Beschäftigten sollen an den Flughäfen Frankfurt und München ab Mitternacht für 24 Stunden die Arbeit niederlegen. Mit dem Streik will die Gewerkschaft vor allem Langstreckenflüge von Lufthansa treffen und kündigte an, dass mit Ausfällen und Verspätungen zu rechnen sei.

    Verkauf der Catering-Tochter Auslöser für Streik

    Der Konflikt zwischen Verdi und Lufthansa hatte sich nach Bekanntgabe des Verkaufs des LSG-Europageschäfts an den Wettbewerber Gategroup zugespitzt. Die Verhandlungen des Unternehmens mit der Dienstleistungsgewerkschaft über Bestandsregelungen für die rund 7000 Mitarbeiter sind noch nicht beendet. Verdi hatte sich lange gegen den Verkauf gestemmt und forderte eine Absicherung der jetzigen Löhne.