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Löwe Cecil (Archivbild)

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    Löwen-Töter von Simbabwe kommt ohne Strafe davon

    Der Fall sorgte weltweit für Empörung: Im Juli hatte ein Zahnarzt aus den USA den berühmten Löwen Cecil in Simbabwe erschossen. Jetzt ist bekanntgeworden, dass dies für den Schützen Walter Palmer keine juristischen Konsequenzen hat.

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    Simbabwes Umweltministerin Oppah Muchinguri Kashiri erklärte in Simbabwes Hauptstadt Harare: "Ja, wir haben beschlossen, den Fall zu schließen - er hat unnötige Aufregung verursacht." Alle Papiere des Zahnarztes seien in Ordnung gewesen und er habe nicht gewusst habe, dass er bei der tödlichen Jagd auf den Löwen die Regeln verletze. Die Behörden des Landes hatten zunächst erklärt, sie wollten eine Auslieferung Palmers beantragen.

    Der Hobbyjäger hatte mit einem örtlichen Jagdhelfer den wegen seiner schwarzen Mähne bekannten Löwen mit einem Trick aus dem Hwange-Nationalpark gelockt und dann erlegt. Der Fall hatte einen weltweiten Proteststurm ausgelöst. Daraufhin war Palmer untergetaucht und hatte sich erst Anfang September wieder in seine Praxis gewagt.