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Haftbefehl gegen Halle-Attentäter erlassen | BR24

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Am Tag, nachdem Stefan B. in Halle offenbar ein Massaker in einer Synagoge anrichten wollte - und dann zwei Menschen erschoss, wurde er am Karlsruher Bundesgerichtshof dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

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Haftbefehl gegen Halle-Attentäter erlassen

Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofes hat wegen der mutmaßlichen Morde in Halle Haftbefehl gegen Stephan B. erlassen. Das bestätigt ein Sprecher dem SWR. Es wurde Untersuchungshaft angeordnet.

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21.08 Uhr: Haftbefehl gegen Stephan B. erlassen

Gegen den mutmaßlichen Attentäter von Halle wurde Haftbefehl erlassen. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesgerichtshofes SWR aktuell. Der Ermittlungsrichter habe Untersuchungshaft angeordnet.

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Der Verdächtige Stephan B. ist in Karlsruhe dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt worden. Gegen den 27-Jährigen mutmaßlichen Rechtsextremisten erging Haftbefehl.

20.00 Uhr: Foto der Synagogen-Tür geht viral

Am Nachmittag hat der Zentralrat der Juden in Deutschland auf seinem Twitter-Account ein Bild der Holztür der Synagoge von Halle veröffentlicht. Dieser Tweet wird seitdem von immer mehr Menschen geliked und geteilt.

© Twitter/Zentralrat der Juden in Deutschland

Dieses Bild steht dafür, wie knapp Halle einer Katastrophe entging

19.06 Uhr: Bundesanwaltschaft: Ermittlungen zu möglichen Mitwissern oder Helfern

Die Bundesanwaltschaft will sich in den weiteren Ermittlungen "insbesondere auch mit der Frage befassen, ob Personen in die Vorbereitung oder Durchführung des Anschlags eingebunden waren oder im Vorfeld Kenntnis hiervon hatten". Bisher fehlten "zureichende tatsächliche Anhaltspunkte" dafür, dass der Beschuldigte an eine rechtsterroristische Vereinigung angebunden gewesen sei oder ein sonstiger Zusammenhang mit einer solchen Vereinigung bestehe.

18.51 Uhr: Bundesanwaltschaft: Täter hatte vier Schusswaffen dabei

Die Bundesanwaltschaft teilt am Abend in Karlsruhe mit, der mutmaßliche Attentäter habe bei der Tat neben mehreren Sprengsätzen vier Schusswaffen mit sich geführt. Es sei zumindest eine vollautomatische Schusswaffe dabei gewesen. Es sei noch unklar, ob der Beschuldigte die Waffen und Sprengsätze selbst hergestellt oder sich auf andere Weise verschafft habe.

"Der Beschuldigte wollte sich zu dem Gotteshaus Zutritt verschaffen und möglichst viele Personen jüdischen Glaubens töten", hieß es. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich in der Synagoge 51 Gläubige aufgehalten. Nachdem es ihm nicht gelang, die Tür der Synagoge aufzuschießen, erschoss er eine "zufällig vorbeikommende Passantin" mit der vollautomatische Schusswaffe. Weiter heißt es in der Mitteilung der Bundesanwaltschaft, der Täter habe aus Frust über sein Scheitern an der Tür der Synagoge den Entschluss gefasst, "Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund zu töten". Daraufhin sei er zu dem Döner-Imbiss gefahren und habe einen Mann erschossen.

18.32 Uhr: Terrorismus-Experte: "Attentäter muss Hilfe beim Waffenbau gehabt haben"

ARD-Terrorismus-Experte Holger Schmidt sagt im Interview in der BR Rundschau, der Attentäter von Halle müsse beim Waffenbau Hilfe von anderen Menschen gehabt haben.

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Steckt ein Netzwerk hinter dem Attentäter? Der ARD-Terrorexperte Holger Schmidt meint, der Täter habe beim Bau von Bomben und Waffen sachkundige Hilfe bekommen. Es sei auch die Gefahr von Nachahmungstäter gegeben.

17.20 Uhr: Attentäter kommt vor den Ermittlungsrichter

Der mutmaßliche Täter wurde nach Karlsruhe zum Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof gebracht.

16.50 Uhr: Seehofer will Maßnahmen gegen Hassparolen

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) kündigt an, härter gegen Hassparolen im Internet vorzugehen. "Hass ist immer ein Vorlauf für tatsächliche Gewalt", so Seehofer.

16.10 Uhr: Bündnis ruft zu Menschenketten um bayerische Synagogen auf

Das Bayerische Bündnis für Toleranz ruft zur Beteiligung an Menschenketten um die Synagogen im Freistaat auf. Am Freitagabend sollten die Bürger damit ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenverachtung setzen.

16.08 Uhr: Seehofer kündigt bessere Sicherung jüdischer Einrichtungen an

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat versprochen, die Bundesregierung werde alles zum Schutz von Juden tun. Deutschland habe der ganzen Welt nach dem Zweiten Weltkrieg einen Schwur abgegeben: "Nie wieder", sagte er in Halle. Gerade jetzt fühle man sich dem tief verpflichtet. "Diese Bundesregierung wird alles tun, dass die Juden in unserem Land ohne Bedrohung, ohne Angst leben können", versprach der CSU-Politiker.

15.57 Uhr: Seehofer spricht von Schande für Deutschland

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat das "brutale Verbrechen" von Halle als eine "Schande für unser ganzes Land" bezeichnet. "Bei unserer Geschichte darf so etwas in Deutschland eigentlich nicht passieren", sagte er in Halle. Der Rechtsextremismus sei neben dem islamistischen Terrorismus "die zentrale Herausforderung für unser Land".

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Bundesinnenminister Horst Seehofer hat angekündigt, vehement gegen Hassparolen im Internet vorgehen zu wollen. "Hass ist immer ein Vorlauf für tatsächliche Gewalt", sagte er.

15.52 Uhr: Schuster fordert besseren Schutz von jüdischen Einrichtungen

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, fordert, jüdische Einrichtungen sollten wie in Bayern geschützt werden.

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Jüdische Einrichtungen sollen wie in Bayern geschützt werden. Das forderte der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, nach dem Anschlag in Halle.

14.38 Uhr: Stephan B. hatte vier Kilogramm Sprengstoff im Auto

Im Auto des mutmaßlichen Täters von Halle sind nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank insgesamt vier Kilo Sprengstoff in zahlreichen Sprengvorrichtungen sichergestellt worden. Die Bundesanwaltschaft habe Haftbefehl wegen zweifachen Mordes, neunfachen Mordversuches und weiterer Straftaten beantragt, sagte Frank in Karlsruhe. Den Anschlag von Halle bezeichnete er als Terror: Der Täter habe sich zum Ziel gesetzt, in der Synagoge ein Massaker anzurichten.

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In Karlsruhe äußern sich Bundesjustizministerin Lambrecht und Generalbundesanwalt Frank zu den ersten Ermittlungsergebnissen zum Anschlag in Halle/Saale.

13.54 Uhr: Merkel zeigt sich schockiert

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Rande des IG-Metall-Gewerkschaftstags in Nürnberg "schockiert" über den Anschlag in Halle gezeigt. Sie trauere mit den Familien und den Freunden der Angehörigen "in diesen Stunden, die so schmerzlich sind". Sie sei froh um jede Synagoge, die in Deutschland steht. Es gelte weiterhin, gegen Hass und Hetze vorzugehen. Da gebe es keinerlei Toleranz. Merkel appellierte, schon bei der Sprache aufzupassen, dass aus Worten nicht Taten werden.

13.38 Uhr: Seehofer legt an Synagoge in Halle Blumen nieder

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gedenkt in Halle der Opfer des Anschlags. An der Synagoge legt er schweigend Blumen nieder.

13.15 Uhr: Bundespräsident fordert Konsequenzen aus Synagogen-Anschlag

Nach dem Anschlag von Halle hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Solidarität mit der jüdischen Bevölkerung aufgerufen. "Dieser Tag ist ein Tag der Scham und der Schande", sagte Steinmeier bei seinem Besuch am Tatort. Einen solchen "feigen Anschlag" zu verurteilen, reiche nicht. Das Land müsse Verantwortung übernehmen und eine klare Haltung zeigen, so der Bundespräsident nach einem Besuch in der Synagoge. "Die Geschichte mahnt, und die Gegenwart fordert uns."

13.15 Uhr: Opfer sind laut dpa identifiziert

Nach dem Anschlag in Halle sind die erschossenen Opfer laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur identifiziert. Es handele sich um eine 40 Jahre alte Frau aus Halle sowie einen 20 Jahre alten Mann aus Merseburg, meldete dpa unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Frau war am Mittwochmittag von dem schwer bewaffneten Täter vor der Synagoge erschossen worden, der Mann wenig später in einem nahen Dönerladen. Auf seiner Flucht hatte der mutmaßliche Rechtsextremist auch zwei Menschen verletzt.

12.23 Uhr: Knobloch fordert Polizeischutz für alle jüdischen Einrichtungen

Die frühere Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, hält für alle jüdischen Einrichtungen Polizeischutz für nötig. "Daran darf es keinen Zweifel mehr geben, nirgends in Deutschland", sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd) in München. Wie die Konzepte dazu im Einzelnen aussehen sollen, müssten die jeweiligen Experten vor Ort klären, fügte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern hinzu.

12.20 Uhr: Bundespräsident Steinmeier besucht Synagoge in Halle

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen Tag nach dem Anschlag in Halle den Tatort besucht. Er trug einen Kranz zu der Synagoge. Steinmeier kam in Begleitung von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU).

11.54: Generalbundesanwalt will Haftbefehl beantragen

Die Bundesanwaltschaft will noch heute beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen den mutmaßlichen Attentäter von Halle stellen. Das teilte die Behörde mit. Der Beschuldigte Stephan B. war am Mittwoch vorläufig festgenommen worden.

11.32 Uhr: Zusätzlicher Polizeischutz vor bayerischen Synagogen

Nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle/Saale hat die Polizei ihre Präsenz vor jüdischen Einrichtungen im Freistaat erhöht. Die Bewachung durch die Polizei sei bis auf Weiteres verstärkt worden, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Der Schutz jüdischer Einrichtungen habe einen sehr großen Stellenwert. "Die Schutzmaßnahmen richten sich nach der jeweiligen Gefährdung und den tatsächlichen Schutzerfordernissen."

11.23 Uhr: Pressekonferenz der Ermittler am Nachmittag

Die Bundesanwaltschaft will am frühen Nachmittag ihre bisherigen Ermittlungsergebnisse zu dem Anschlag bekanntgeben. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft kündigte für 14.30 Uhr eine Pressekonferenz an.

11.04 Uhr: Herrmann attackiert "geistigen Brandstifter" Höcke

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) greift nach dem Anschlag von Halle die AfD scharf an, speziell deren thüringischen Landeschef Björn Höcke. Im Landtag bezeichnete er ihn als einen der schlimmsten geistigen Brandstifter in puncto neuer Antisemitismus in Land. Wer die Erinnerung an nationalsozialistische Judenvernichtung beseitigen wolle, der wolle offensichtlich den Massenmord verharmlosen. Wer aus der Geschichte nichts gelernt habe, sei eine Gefahr für die Zukunft.

11.00 Uhr: Söder macht AfD für Tat mitverantwortlich

Ministerpräsident Söder macht die AfD für die Tat in Halle mitverantwortlich. Wörtlich sagte er, gegen geistige Brandstiftung gelte es nun vorzugehen.

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Gedenkminute im bayerischen Landtag für die Opfer von Halle. Landtagspräsidentin Aigner sprach von einem beispiellosen Verbrechen im Nachkriegs-Deutschland. Ministerpräsident Söder machte die AfD für die Tat mitverantwortlich.

10.49 Uhr: Mahnwache in Halle

An der Synagoge in Halle bringen Bürger und Politiker ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinde zum Ausdruck. An der Mahnwache nahmen unter anderem die Chefin der Grünen-Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckhardt, der sachsen-anhaltinische SPD-Bundestagsabgeordnete Karamba Diaby und Linken-Politikerin Petra Sitte teil.

© picture alliance/Jan Woitas/dpa

Einwohner in Halle gedenken der Anschlagsopfer.

10.25 Uhr: Augsburger Kultusgemeinde fordert Konsequenzen

Die Israelitische Kultusgemeinde in Augsburg fordert die Politik zum Handeln auf. Ihr Sprecher Josef Strzegowski erklärte, der im Internet verbreitete Hass auf Juden solle so schnell wie möglich verfolgt werden. Da helfe kein Gerede mehr über Datenschutz.

10.17 Uhr: Kritik an fehlendem Polizeischutz

Die jüdische Gemeinde in Halle beklagt nach dem Anschlag fehlenden Polizeischutz. Ihr Vorsitzender Max Privorozki sagte, es gebe nie Polizeikontrollen, nicht einmal bei der Chanukka-Feier mit mehreren hundert Menschen, obwohl er die Polizei gebeten habe, zu kommen. Anders als etwa in München oder Berlin sei die Polizei nicht vor der Synagoge präsent.

10.03 Uhr: Mahnwache in Regensburg am Abend

Die Deutsch-Israelitische Gemeinschaft Regensburg-Oberpfalz ruft für heute Abend zur Mahnwache vor der Jüdischen Gemeinde am Brixener Hof in Regensburg auf. Damit wolle man Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern in Halle bekunden und sich schützend vor die Synagoge in Regensburg stellen, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Gemeinde, Stefan Christoph.

9.47 Uhr: Maas zeigt sich bestürzt

Außenminister Heiko Maas verurteilt den Angriff. Auf Twitter schreibt er: "Warum geschieht das in unserem Land? Unserem Land! Zwei unschuldige Menschen wurden brutal ermordet - wie entsetzlich und sinnlos." Er sei es leid, immer wieder entsetzt und erschüttert sein zu müssen. Antisemitismus und Fremdenhass dürften keinen Platz in der Gesellschaft haben.

9.42 Uhr: Wohnung des Tatverdächtigen durchsucht

Die Bundesanwaltschaft bestätigt, dass die Wohnung des mutmaßlichen Täters durchsucht wurde. Dabei seien Beweismittel sichergestellt worden. Die Bundesanwaltschaft sieht in dem Angriff eine staatsgefährdende Tat und ermittelt unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes.

9.17 Uhr: Schweigeminute im bayerischen Landtag

Der bayerische Landtag gedenkt zu Beginn der heutigen Plenarsitzung mit einer Schweigeminute der Opfer von Halle. Landtagspräsidentin Aigner erklärt, das paramilitärisch anmutende Vorgehen des Täters sei beispiellos in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Solidarität gelte allen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern im Land. Aigner mahnt auch Zurückhaltung in der gesellschaftlichen Debatte an. Wer die Grenzen des Sagbaren verrücke, verändere den gesellschaftlichen Konsens. Daher gelte in einer freiheitlichen Demokratie ein Gebot der Mäßigung in Wort und Tat.

8.50 Uhr: Steinmeier und Seehofer in Halle erwartet

Nach dem Anschlag in Halle wollen heute mehrere hochrangige Bundespolitiker die Stadt an der Saale besuchen. Bundespräsident Steinmeier will sich gegen Mittag vor Ort ein Bild machen und unter anderem mit Ministerpräsident Haseloff sprechen. Auch Bundesinnenminister Seehofer wird gegen 13.30 Uhr in Halle erwartet. Er will sich ebenfalls mit Haseloff und dem Innenminister von Sachsen-Anhalt, Stahlknecht, treffen.

8.34 Uhr: MDR: Durchsuchung in Benndorf bei Eisleben

Laut MDR haben Einsatzkräfte eine Wohnung in Benndorf bei Eisleben durchsucht. Dort soll der mutmaßliche Täter gelebt haben.

8.13 Uhr: Oberbürgermeister von Halle verteidigt seine Stadt

Der Oberbürgermeister von Halle an der Saale, Bernd Wiegand, verteidigt seine Stadt. Im Morgenmagazin von ARD und ZDF sagt er, Halle sei bunt und vielfältig. Die Bevölkerung befinde sich im Schockzustand. Die Stadt sei kein rechtsextremes Zentrum, sondern gehe ganz konsequent dagegen vor. Rechtsextremismus sei ein gesamtgesellschaftliches Problem, gegen das stärker vorgegangen werden müsse.

7.00 Uhr: Bestürzung in aller Welt

Jüdische Gemeinden auf der ganzen Welt zeigen sich bestürzt. Der Zentralrat der Juden kritisiert die Polizei in Sachsen-Anhalt. Präsident Schuster erklärte, dass die Synagoge an einem Feiertag wie Jon Kippur nicht geschützt gewesen sei, sei skandalös. Diese Fahrlässigkeit habe sich jetzt bitter gerächt. Zuvor hatte Israels Präsident Reuven Rivlin mitgeteilt, er sei fassungslos über die Tat am wichtigsten Tag für Juden auf der ganzen Welt. Anna-Deborah Zisler vom Landesverband der israelitischen Kultusgemeinde in Straubing sagte, viele Gemeindemitglieder hätten das Vertrauen auf Sicherheit verloren. Sie sei in Kontakt mit der Polizei, wie an jüdischen Feiertagen künftig vorgegangen werde.