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Katja Kipping
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Ulrike Beck
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Katja Kipping

Die Bundesvorsitzende der Linken Katja Kipping betont, dass der parteiinterne Streit um die Sammlungsbewegung "#Aufstehen" im kommenden Jahr nicht mehr im Fokus der Partei stehen wird. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2 am Samstagvormittag) sagte Kipping: "#Aufstehen, na ja. Ich glaube, die haben jetzt erst mal intern ein paar Probleme zu regeln. Darum wird sich jetzt nicht mein Denken als Parteivorsitzende drehen. Sondern mir ist es eher wichtiger zu sagen: 'Wie schaffen wir es, dass alle fortschrittlichen Kräfte in diesem Land zusammenkommen', denn es droht ein Erstarken der Rechten in Europa und dem Osten und dem müssen wir die Stirn bieten."

Kipping beschwört Kampfgeist

Um bei den bevorstehenden Landtagswahlen Wählerstimmen von der AfD zurückzugewinnen, ist laut Kipping Kampfgeist gefragt: "Ich glaube, dass alle gut beraten sind, dass man nicht anfängt, wie das Kaninchen auf die Schlange immer nur auf die AfD zu schauen, sondern wir als Linke kämpfen natürlich um alle, die die Linke schon mal gewählt haben."

Die Bundesvorsitzende der Linken sieht aber nicht nur im Erfolg der AfD ein Problem: "Leute, wir müssen in diesem Land grundlegend etwas verändern. Wir haben alle ein Problem. Nämlich, dass es eine unglaubliche Konzentration von Wissen, Macht und Geld in den Händen einiger Weniger gibt. Und diese Macht- und Geldkonzentration, die müssen wir beherzt angehen."

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Ulrike Beck

Sendung

Bayern 2 am Samstagvormittag vom 12.01.2019 - 10:28 Uhr