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Lindner verschärft Kritik an "Fridays for Future"-Klimastreiks | BR24

© dpa-Bildfunk

Lindner kritisiert Schulstreiks für das Klima

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Lindner verschärft Kritik an "Fridays for Future"-Klimastreiks

FDP-Chef Christian Lindner hält nicht viel von den freitäglichen "Fridays for Future" Schulstreiks vieler Schüler. Er kritisierte die Streiks erneut. Es mache ihn "fassungslos, dass Schulschwänzen von manchen Politikern heiliggesprochen wird".

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Schulstreiks für das Klima - FDP-Chef Christian Lindner hat seine Kritik an den "Fridays for Future"-Protesten erneuert. Er habe "ein Problem damit, dass diese Proteste während der Schulzeit stattfinden", sagte Lindner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es handele sich schließlich um einen Regelbruch, betonte Lindner.

Lindner fassungslos über manche Politiker

Dass das Schulschwänzen von manchen Politikern heiliggesprochen werde, so Lindner, mache ihn fassungslos. Arbeitnehmer dürften während der Arbeitszeit auch nicht demonstrieren.

Zugleich verteidigte Lindner seine umstrittene Bemerkung im Zusammenhang mit der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, Klimaschutz sei etwas für Profis. "Manche Mitbewerber wollten mir nur die Worte im Mund rumdrehen", sagte der FDP-Parteichef. Er habe nämlich gerade nicht sich oder andere Politiker gemeint, sondern Ingenieure und Techniker.

Lindner: "Eine Sache für Profis"

Lindner hatte vor kurzem erklärt, von Kindern und Jugendlichen könne man nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. "Das ist eine Sache für Profis", so Lindner.

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