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Böse Geister: Schule in den USA verbannt Harry-Potter-Bücher | BR24

© picture alliance/Ulrich Baumgarten

Erstverkauf von Harry Potter in Deutschland

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    Böse Geister: Schule in den USA verbannt Harry-Potter-Bücher

    Eine US-Schule hat alle Harry-Potter-Bücher aus den Regalen der Schulbücherei verbannt. Exorzisten in den USA und in Rom haben den Schulpfarrer vor den Gefahren der Zaubersprüche und Flüche gewarnt. Von Menschen gelesen, seien sie gefährlich.

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    Die katholische Schule St. Edwards im Bundesstaat Tennessee folgte mit der Verbannung der Harry-Potter-Bücher den Empfehlungen ihres Schulpfarrers.

    Flüche und Zaubersprüche in Harry Potter seien gefährlich

    Dieser habe mit mehreren Exorzisten in den USA und in Rom über die Bücher der britischen Schriftstellerin Joanne K. Rowling beraten, berichten US-Medien. Am Ende sei man zu dem Schluss gelangt, dass die in den Geschichten enthaltenen Flüche und Zaubersprüche ein Risiko für junge Leser darstellen könnten.

    Exorzisten fürchten, dass Harry Potter böse Geister weckt

    In einer E-Mail des Schulgeistlichen Dan Reehil hieß es demnach: "Die in den Büchern gebräuchlichen Flüche und Zaubersprüche sind tatsächlich Flüche und Zaubersprüche; werden sie von einem Menschen gelesen, besteht die Gefahr, dass sie böse Geister in der Umgebung desjenigen heraufbeschwören, der den Text liest." Darum habe die St. Edward Catholic School in Nashville "Harry Potter" vorsichtshalber aus dem Bestand der Bücherei aussortiert. Die Schule bewahrt die Romane zwar weiter auf, stellt sie den Schülern aber nicht zur Verfügung.

    Katholische Kirche hat keine einheitliche Meinung zu Harry Potter

    Das zuständige Bistum Nashville betonte in einer Stellungnahme, es gebe zu "Harry Potter" keine offizielle Haltung der katholischen Kirche. Darum habe in diesem Fall der Schulpfarrer das letzte Wort. Die Buchreihe ist eine der erfolgreichsten aller Zeiten. Die sieben Bände wurden bereits in mehr als 80 Sprachen übersetzt, millionenfach verkauft und verfilmt.