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Leipzig: Eskalation bei Demonstration gegen Abschiebung | BR24

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Eskalation bei Demonstration gegen Abschiebung in Leipzig

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Leipzig: Eskalation bei Demonstration gegen Abschiebung

Mehrere Hundert Menschen haben in der Nacht in Leipzig gegen die Abschiebung eines Mannes demonstriert. Nach Ende der Demo sollen Steine und Bierflaschen geflogen sein.

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Nach Polizeiangaben kam es am Dienstagabend in Leipzig zu einem Protest gegen die geplante Abschiebung eines Mannes im Stadtteil Volkmarsdorf. Eine Gruppe von etwa 30 Menschen habe sich der Abschiebung entgegengestellt und einen Einsatzwagen blockiert.

Später sei eine Spontandemo angemeldet worden, an der sich etwa 500 Menschen beteiligt hätten.

Eskalation der Demonstration gegen Abschiebung

Die Versammlung zum Protest gegen die Abschiebung war laut Polizei um 1.30 Uhr offiziell beendet worden. Danach seien Bierflaschen und Steine geflogen, die Polizisten hätten Pfefferspray eingesetzt.

Der Einsatz im Leipziger Osten war demnach erst gegen 03.00 Uhr morgens beendet. Der Mann, der abgeschoben werden sollte, sei weggebracht worden. Die Abschiebung war der Polizei zufolge eigentlich für Dienstagabend 20.30 Uhr geplant.

Grünen-Politiker twittert von den Ereignissen

Der Grünen-Politiker Jürgen Kasek, der nach eigenen Angaben selbst vor Ort war, schrieb auf Twitter, dass die Situation völlig eskaliert sei und mehrere Menschen verletzt worden seien. Ein Foto zeigte, wie die Straße mit Sofas und weiteren Möbeln blockiert wurde.

Die Polizei machte zunächst keine Angaben zu Verletzten. Unklar war auch, ob es Festnahmen gab.