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Lehrerverband: Vor den Sommerferien alle Schüler in die Schule | BR24

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Rückkehr aller Schüler bis vor den Sommerferien

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Lehrerverband: Vor den Sommerferien alle Schüler in die Schule

Nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, könnten trotz Coronavirus alle Schüler noch vor den Sommerferien wieder in die Schulen zurückkehren. Meidinger schlägt dafür ein "Schichtmodell" vor.

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Um die Schüler trotz Corona wieder in die Schulen zurückzubringen, würde der Präsident des Deutschen Lehrverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Klassen teilen. Wie in einem "Schichtmodell" kämen abwechselnd für je eine Woche die eine Hälfte und dann die andere Hälfte der Schüler in die Schule und erhielten für die jeweils andere Woche Aufgaben für zu Hause.

Verhindert, dass ganze Klassenstufen zu Hause bleiben müssen

Das wäre nach Meidingers Ansicht ein praktikables Modell, das auf der einen Seite die geltenden Abstandsregelungen berücksichtigt und auf der anderen Seite verhindert, dass ganze Klassenstufen auf absehbare Zeit zu Hause bleiben müssten.

"Die Politik wäre auf der Grundlage dieses Modells in der Lage, einen schrittweisen, nach Klassenstufen gestaffelten Zeitplan der Rückkehr von Schülern in den Präsenzunterricht vorzulegen, der es vermutlich allen Schülern ermöglicht, noch in diesem Schuljahr in die Schulen zurückzukehren", sagte Meidinger.

Keine Fächer müssen gestrichen werden

Ein solches Vorgehen hätte seiner Ansicht nach mehrere Vorteile: Eltern könnten Betreuungs- und Arbeitszeiten besser planen, Raum- und Stundenpläne müssten kaum geändert und Fächer nicht gestrichen werden. Zudem würde die Gefahr gemindert, dass "sozial benachteiligte und leistungsschwache Kinder und Jugendliche sowie Schüler mit besonderem Förderbedarf" durch dauerhafte Abwesenheit abgehängt würden.

Pläne der Länder sind anders

Die bisherigen Pläne der Länder sehen anders aus: In Phase eins - die bereits läuft - kehren zuerst die Abschlussklassen in die Schulen für Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen zurück. In Phase zwei - ab 4. Mai - folgen diejenigen Klassen, die im kommenden Schuljahr Prüfungen ablegen und der oberste Jahrgang der Grundschulen (in Bayern eventuell). Was mit den anderen Klassenstufen passiert, ist bisher weitgehend unklar. Die für die Bildung zuständigen Kultusminister der Länder wollen am Montag in einer Schaltkonferenz über das weitere Vorgehen beraten.

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