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Landstuhl: Vater tötet Einbrecher mit Küchenmesser | BR24

© picture-alliance/dpa/Paul Zinken

Symbolbild: Polizeiauto Blaulicht

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    Landstuhl: Vater tötet Einbrecher mit Küchenmesser

    Als das Haus einer Familie im rheinland-pfälzischen Landstuhl von einer Gruppe von Männern überfallen wird, wehrt sich der Famlienvater mit einem Küchenmesser und verletzt einen der Täter tödlich, die anderen fliehen. Nun gab es eine erste Festnahme.

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    Bei einem versuchten Raubüberfall auf eine Familie in Rheinland-Pfalz hat der Vater einen der Täter getötet. Er habe mit einem Küchenmesser mehrfach auf den 43-Jährigen eingestochen, als dieser am Sonntagabend mit drei weiteren Tätern in das Haus in Landstuhl eindringen wollte, teilte die Staatsanwaltschaft in Zweibrücken am Dienstag mit.

    Tödlich verletzter Räuber am Gehweg abgelegt

    Nach kurzer Flucht mit seinen Komplizen in einem Fahrzeug war der verletzte Mann im Ort Krickenbach auf einem Gehweg an seinen Verletzungen erlegen. Seine Mittäter hätten ihn dort zurückgelassen, als sie erkannten, wie schwer der 43-Jährige verletzt worden war.

    Laut Staatsanwaltschaft wollten sie ärztliche Hilfe holen: Einer der Mittäter, der Bruder des Getöteten, bat einen Zeugen, einen Notruf abzusetzen. Die anderen beiden Täter seien unerkannt geflüchtet.

    Die Räuber versuchten der Vater zurückzudrängen

    Der 51 Jahre alte Bruder des Toten wurde festgenommen. Bereits am Montag erging Haftbefehl gegen ihn wegen gemeinschaftlichen versuchten Raubes. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hatte das Quartett am Sonntagabend an der Haustür der amerikanischen Familie geklingelt und beim Öffnen versucht, den 41 Jahre alten Vater ins Haus zurückzudrängen, um sich Zutritt zu verschaffen.

    Körperverletzung mit Todesfolge: Verfahren gegen Vater eingeleitet

    Der Vater und seine Ehefrau erlitten bei dem Angriff leichte Verletzungen, die drei Kinder im Haus blieben unverletzt. Gegen den Vater - einen Zivilangehörigen der US-Armee - wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet. Dabei werde geprüft, ob er in Notwehr gehandelt habe. Die Ermittlungen der Sonderkommission zur Identifizierung der beiden anderen Täter laufen weiter.