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Kritik an Klöckners Plan von der Mini-Pizza | BR24

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Weniger Fett und Zucker: Bundes-Ernährungsministerin Klöckner will, dass Lebensmittel gesünder und die Portionen von Fertiggerichten kleiner werden. Etwa bei Tiefkühl-Pizza. Wir haben bei "Gustavo Gusto" nachgefragt, was man dort davon hält.

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Kritik an Klöckners Plan von der Mini-Pizza

Für eine gesündere Ernährung sollen Fertiggerichte wie Tiefkühlpizza künftig mit weniger Fett, Salz und Zucker auskommen und zudem kleiner werden, so will es Bundesernährungsministerin Klöckner. Was sagen die Hersteller?

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Bundesernährungsministerin Julia Klöckner von der CDU will Fertiggerichte wie Pizzas und Co gesünder machen – und auch die Portionsgröße soll kleiner werden.

Details bleiben aus

Diese Pläne kritisiert die Verbraucherorganisation Foodwatch und hält Klöckner einen "Kuschelkurs" gegenüber der Branche vor. Denn: Die Vereinbarung überlasse es den Unternehmen selbst, welche Zielvorgaben sie sich setzten, und lasse ihnen dafür auch noch bis 2025 Zeit.

Verbraucher fühlen sich bevormundet

Kritik kommt aber auch von den Herstellern: Bei "Gustavo Gusto" etwa in Geretsried ist man von Klöckners Vorhaben gar nicht begeistert. Wichtig sei nicht so sehr die Größe der Pizza, sondern vielmehr, was drin sei: Also kein Zucker und keine Zusatzstoffe. Verbraucher bevormunden sei der falsche Weg, stattdessen brauche es Aufklärung zu Ernährungsbewusstsein, zu Inhaltsstoffen und Verarbeitung. Auch die Fangemeinde der Kult-Company im Internet reagierte prompt mit einem Shitstorm: Eine geschrumpfte Pizza will hier niemand auf dem Teller haben.