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Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel
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BR24 Redaktion
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Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel

"Ich sehe im Moment weder in der CDU noch in der SPD relevante Stimmen, die sich mit diesem Thema ernsthaft befassen", sagte die CDU-Chefin. "Und das ist auch richtig so. Denn wir haben eine Kanzlerin. Und wir wollen - und ich an der Spitze will -, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt." Merkel selbst hatte gesagt, dass sie bis Ende der Legislaturperiode 2021 als Kanzlerin zur Verfügung stehe.

Neue Personaldebatten in der CDU unerwünscht

Zuvor hatte schon CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak Forderungen der konservativen Werteunion und Spekulationen in der SPD über einem Abtritt Merkels und Wechsel zu Kramp-Karrenbauer zurückgewiesen. "Es gibt keine Äußerung von relevanten Politikern, die jetzt einen Wechsel in irgendeiner Form an der Regierungsspitze fordern", sagte Ziemiak nach einer Präsidiumssitzung in Berlin zu der Forderung der Werteunion. Dem bleibe nichts hinzuzufügen.

Die meisten Menschen und auch CDU-Mitglieder wollten Sacharbeit und keine neue Personaldebatten. Ziemiak warf der Werteunion vor, mit dieser wiederholten Forderung der CDU bewusst schaden zu wollen.

Mitsch fordert Merkels Ablösung

Der Vorsitzende der Werteunion, Alexander Mitsch, hatte in der "Passauer Neuen Presse" gesagt: "Es wäre für die Union das Beste, wenn Frau Merkel ihr Amt geordnet und möglichst bald an AKK übergibt." Die CDU-Chefin könne dann mit einem erneuerten Kabinett den notwendigen Politikwechsel für Deutschland einleiten, besonders in der Einwanderungs- und Wirtschaftspolitik.

Angela Merkel

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