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Corona-Infektion: Trump wohl noch nicht über dem Berg | BR24

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Der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsident Trump hat nach Angaben seines Leibarztes deutliche Fortschritte seit seiner Covid-19-Diagnose gemacht. Der Präsident selbst meldete sich aus dem Krankenhaus per Videobotschaft auf Twitter zu Wort.

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Corona-Infektion: Trump wohl noch nicht über dem Berg

Der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsident Trump hat nach Angaben seines Leibarztes deutliche Fortschritte seit seiner Covid-19-Diagnose gemacht. Der Präsident selbst meldete sich aus dem Krankenhaus per Videobotschaft auf Twitter zu Wort.

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Am Abend meldete sich US-Präsident Donald Trump selber zu Wort, in einem vierminütigen Video aus dem Krankenhaus. Als er hierhergekommen sei, habe er sich nicht so gut gefühlt, sagte Trump. Jetzt fühle er sich sehr viel besser. Alle arbeiteten hart, um ihn wieder zurück zu bringen. In den nächsten paar Tagen komme wohl die wahre Prüfung, so Trump weiter, man werde sehen, was dann passiert.

Wie schlimm ist Trump erkrankt?

Trumps Ärzte hatten am Samstag milde Symptome wie Husten, verstopfte Nase und leichtes Fieber beschrieben. Sean Conley, Trumps persönlicher Arzt, wich aber wiederholt der Frage aus, ob der Präsident in den vergangenen Tagen mit Sauerstoff versorgt werden musste. Trump hat, seit er im Krankenhaus ist, keinen Sauerstoff benötigt.

Offenbar musste er aber noch im Weißen Haus damit versorgt werden. US-Medien verwiesen auf Trumps Stabschef Mark Meadows, der von einer besorgniserregenden Verfassung berichtete. Der Präsident sei noch nicht auf einem klaren Weg der Genesung.

Wann hat sich Trump mit Corona infiziert?

Auch sonst hatte die Pressekonferenz für Verwirrung gesorgt. Trumps Arzt etwa sprach auch davon, dass die Diagnose der Covid-19-Erkrankung 72 Stunden zurückliege. Und ein weiterer sagte, Trump habe vor 48 Stunden eine Antikörper-Therapie erhalten. Das hätte bedeutet, dass der Präsident schon viel früher, womöglich am Mittwoch schon von der von der Infektion gewusst und nicht erst in der Nacht zum Freitag.

Später hieß es aus dem Weißen Haus, die Ärzte hätten sich falsch ausgedrückt. Wichtig ist diese Information, weil Trump in der Zwischenzeit weitere öffentliche Termine wahrgenommen hatte. Er selbst verteidigte seine viele Auftritte: "Das ist das mächtigste Land der Welt, ich kann mich nicht in einem Zimmer unterm Dach einschließen".

Corona-Infektionen in Trumps Umfeld

Wo der Präsident und seine Frau sich angesteckt haben könnten, ist offen. Allerdings könnte die Vorstellung der neuen Richterin Amy Coney Barrett ein Hot Spot gewesen sein. Vorigen Samstag hatte Trump im Weißen Haus die Kandidatin präsentiert. Bei dem Termin hatten sich viele Menschen auf engem Raum getroffen, nur wenige trugen Maske. Seither sind Trumps frühere Beraterin Kellyanne Conway, seine Mitarbeiterin Hope Hicks, sein Wahlkampfmanager, der Präsident von Barretts Universität sowie mehrere Journalisten erkrankt oder positiv getestet worden. Und drei Senatoren der Republikaner.

Der Senat hat deshalb beschlossen, seine gesetzgeberische Arbeit bis zum 19. Oktober ruhen zu lassen. Die Anhörung der neuen Supreme-Court-Richterin soll allerdings in einer Woche beginnen, denn die Republikaner wollen unbedingt noch vor der Wahl abstimmen. Weitere Erkrankungen könnten allerdings die Mehrheit in Gefahr bringen.

Melania Trump geht es nach Angaben des Weißen Hauses gut, ihre Symptome haben sich nicht verschlechtert. Die First Lady ruhe sich aus und ist nicht im Krankenhaus.

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Wie geht es dem US-Präsidenten? Diese Frage dominiert in der ganzen Welt immer noch die Nachrichten. Erstmals hat Trump sich per Videobotschaft aus dem Krankenhaus gemeldet. Unterdessen kämpfen seine Anhänger für Trumps Wiederwahl - ohne ihn.

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