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Kommunen wollen Flüchtlingen helfen | BR24

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Simone Lange zu Sichere Häfen

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Kommunen wollen Flüchtlingen helfen

Flensburgs Oberbürgermeisterin Lange (SPD) hat von der Bundesregierung konkrete Zusagen für die Hilfe von geretteten Flüchtlingen gefordert. Im Interview mit Bayern 2 radioWelt bietet sie 20 Plätze für gerettete Flüchtlinge in ihrer Stadt an.

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Simone Lange betont, dass der Bundesinnenminister das Engagement des kommunalen Bündnisses "Städte Sicherer Häfen" zwar würdigt, aber den Städten nicht unterstützend zur Seite steht:

"Es wäre schon gut, konkrete Antwort darauf zu geben, wie die Geflüchteten in die Kommunen kommen können." Simone Lange

Finanzielle Unterstützung gefordert

Lange forderte, dass der Bund den Kommunen finanziell hilft. Für die SPD-Politikerin steht fest, dass die Kommunen helfen wollen, was im Widerspruch zu dem stehe, "was insbesondere Herr Seehofer als Minister für Deutschland nach außen trägt."

"Wir sind sehr bereit, Menschen zu helfen und auch die Menschenrechte zu wahren, die im Mittelmeer unsererseits mit Füßen getreten werden." Simone Lange

20 Plätze für Flüchtlinge

Die Oberbürgermeisterin stellte konkret 20 Plätze in Flensburg für Geflüchtete zur Verfügung: "Das klingt vielleicht wenig, aber 20 Menschen ganz konkrete Hilfe anbieten zu können, das ist ein ganz besonderer Wert. Das ist ein ganz, ganz tolles Zeichen."

SPD-Vorsitz denkbar

Nach dem Rücktritt von SPD-Chefin Andrea Nahles erklärte Lange mit Blick auf eine eigene Kandidatur, dass sie wieder dafür bereit wäre, sich aber noch nicht entschieden habe.

"Es ist traurig genug, dass die Partei in dieser Situation steht, wo sie steht." Simone Lange