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"Klimawandel ist keine Fake-Wissenschaft" | BR24

© pa/newscom/Ken Cedeno

Leonardo DiCaprio demonstriert für Klimaschutz

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    "Klimawandel ist keine Fake-Wissenschaft"

    Tausende Menschen haben in zahlreichen US-Städten für den Klimaschutz und Maßnahmen gegen den Klimawandel demonstriert. Auch Prominente beteiligen sich an den landesweiten Protesten gegen die Umweltpolitik von US-Präsident Donald Trump.

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    Zehntausende marschierten allein in Washington, D.C., um bei Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius am Ende das Weiße Haus einzukreisen. Unterstützt wurden die Protestierenden dabei von dem früheren US-Vizepräsidenten Al Gore sowie dem Schauspieler Leonardo DiCaprio.

    "Ich bin geehrt, indigene Anführer und Ureinwohner im Kampf für Klimagerechtigkeit zu unterstützen", twitterte DiCaprio. Im US-Staat Vermont sagte Senator Bernie Sanders, die Demonstrationen seien ein Teil des Kampfes für die Zukunft des Planeten.

    300 Protestmärsche

    In Chicago marschierten Protestierende unter strömendem Regen auf den Trump Tower zu, unter ihnen waren auch Gewerkschaftsmitglieder, die Mitarbeiter der US-Umweltbehörde EPA repräsentierten. Für diese hat US-Präsident Donald Trump eine Budgetkürzung um ein Drittel vorgeschlagen, 3.000 Arbeitsplätze könnten dadurch gestrichen werden.

    In Denver fiel Schnee, als mehrere Hundert Demonstranten mit einem riesigen Thermometer für Fotos posierten. Weitere Proteste gab es in Seattle, Boston und San Francisco - insgesamt waren am 100. Tag der Präsidentschaft von Donald Trump laut Organisatoren 300 Protestmärsche im ganzen Land vorgesehen.

    "Liebe das Leben"

    "Wir sind hier, weil es keinen Planeten B gibt", sagte eine Demonstrantin in Boston. In Seattle war der Marsch von Protestschildern mit Aufschriften wie "Liebe das Leben" und "Tötet keine Fischotter" geprägt. In der texanischen Stadt Austin kamen allein 3.500 Menschen zusammen, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Auf vielen Schildern hieß es dort: "Klimawandel ist keine Fake-Wissenschaft."