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Kevin Kühnert erwägt Amt des Juso-Chefs aufzugeben

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Kevin Kühnert erwägt, Amt des Juso-Chefs aufzugeben

Nach seiner Wahl zum stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden ist Juso-Chef Kühnert bereit, seinen Posten bei der Nachwuchsorganisation zur Verfügung zu stellen. Er klebe an nichts, mache aber gerne weiter, sagte Kühnert im B5-Interview der Woche.

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Juso-Chef Kevin Kühnert denkt darüber nach, sein Amt als Vorsitzender der SPD-Nachwuchsorganisation zur Verfügung zu stellen. Im B5-Interview der Woche sagte Kühnert, er klebe an nichts, mache aber gerne weiter, wenn der Juso-Vorstand das wolle. Kühnert war auf dem Parteitag der SPD zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Die Jusos seien stolz, eigenständig zu sein, sagte Kühnert. Er verstehe, wenn jetzt Leute sagen würden, wie das denn mit der Eigenständigkeit funktionieren solle, wenn der Juso-Vorsitzende gleichzeitig in der Spitze der SPD sei.

Signal für Neuanfang der Sozialdemokraten

Im Bundesparteitag sieht der neue SPD-Vize ein Signal für einen Neuanfang der Sozialdemokraten, Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans seien eben nicht die üblichen Verdächtigen, niemand habe sie vor einem halben Jahr auf dem Zettel gehabt. Die Gesichter an der Spitze seien eine Erneuerung, die man auch so bezeichnen könne.

Weiter skeptisch gegenüber der GroKo

Nach wie vor steht der neue Vize der Großen Koalition skeptisch gegenüber: er halte sie im Grundsatz für falsch. In der SPD sieht er trotz der aktuell niedrigen Umfragewerte Potenzial von über 30 Prozent. Die Frage nach einem eigenen Kanzlerkandidaten stellt sich aus Kühnerts Sicht aktuell nicht.