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Autofahrer wendet in Rettungsgasse - Polizei ermittelt | BR24

© dpa-Bildfunk

Das Foto der Feuerwehr Dortmund vom 08. August zeigt ein Auto, dass durch eine Rettungsgasse zurückfährt.

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    Autofahrer wendet in Rettungsgasse - Polizei ermittelt

    Ein Unfall mit drei Verletzen, eine vorbildlich Rettungsgasse. Die nutzt ein Autofahrer, wendet und fährt in der Rettungsgasse zurück. Aber er wird fotografiert.

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    Mitten im Stau nach einem schweren Unfall mit drei Verletzten hat ein Autofahrer in Dortmund gewendet - und ist durch die Rettungsgasse zurückgefahren.

    Feuerwehrmann fotografiert den "Falschfahrer"

    Die Polizei ermittelt nach Angaben vom Freitag gegen den Fahrer. Ein Feuerwehrmann, der nicht im Einsatz war und ebenfalls im Stau stand, fotografierte den zurückfahrenden Wagen und ließ das Bild den Ermittlern zukommen. Zuvor hatten mehrere Medien über den Vorfall berichtet.

    Unfallursache: 69-jährige Fahrerin ist in der falschen Richtung unterwegs

    Bei der Kollision am Donnerstag waren mehrere Autos ineinander gekracht. Laut Polizei war eine 69-Jährige zuvor in die falsche Richtung gefahren. Ihr Wagen stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, ein weiterer Wagen fuhr in die Unfallstelle. Die 69-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt. Zwei weitere Autofahrerinnen erlitten der Polizei zufolge ebenfalls Verletzungen.

    Solche Autofahrer können die Rettungsgasse blockieren und Hilfe unmöglich machen

    Laut Feuerwehr bildeten die folgenden Fahrzeuge "vorbildlich" eine Rettungsgasse. Ein Verkehrsteilnehmer habe "leider nicht die nötige Geduld" gehabt, auf das Ende der Straßensperre zu warten und gewendet. "Das ist grundverkehrt", sagte der Feuerwehrsprecher. "Man muss immer damit rechnen, dass weitere Rettungsfahrzeuge kommen und Hilfe nicht mehr möglich ist, weil man die Gasse blockiert."