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Kasseler Regierungspräsident Lübcke wurde erschossen | BR24

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Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke starb an einem Kopfschuss. Er war in der Nacht zum Sonntag tot auf seinem Anwesen gefunden worden. Derzeit gibt es keinen Hinweis auf einen Suizid, teilten die Ermittler in Kassel mit.

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Kasseler Regierungspräsident Lübcke wurde erschossen

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke starb an einem Kopfschuss. Er war in der Nacht zum Sonntag tot auf seinem Anwesen gefunden worden. Derzeit gibt es keinen Hinweis auf einen Suizid, teilten die Ermittler in Kassel mit.

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Der tödliche Schuss auf den Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke sei von einer Kurzwaffe aus der Nähe abgefeuert worden, teilten Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft Kassel mit. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gibt es keine Hinweise auf einen Suizid, sie geht daher von einem Tötungsdelikt aus. Ermittelt werde jetzt mit Hochdruck gegen Unbekannt.

"Wir haben noch keine Hinweise auf Täter und vor allem noch nichts zum Motiv." LKA-Chefin Sabine Thurau

Nach Mitternacht auf Terrasse aufgefunden

Der 65-jährige Lübcke war der Staatsanwaltschaft zufolge in der Nacht zum Sonntag auf der Terrasse seines Wohnhauses im Landkreis Kassel von einem Angehörigen gefunden worden. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Lübckes Tod wurde gegen 2.30 Uhr in einem Krankenhaus festgestellt. Das Wohnhaus des Regierungspräsidenten wurde auch am Montag weiter von Einsatzkräften der Polizei bewacht und komplett abgesperrt. Es steht am Ortsrand des Dorfes Wolfhagen-Istha, in dem nur knapp 900 Menschen leben.

Bestürzung über den Lübckes Tod

Lübcke hatte zehn Jahre lang das Regierungspräsidium Kassel geleitet, das eine Verwaltungsbehörde auf mittlerer Ebene zwischen dem Land Hessen und seinen Gemeinden ist. Sein überraschender Tod hatte am Sonntag Bestürzung ausgelöst. Lübcke saß auch mehrere Jahre als Abgeordneter für die CDU im hessischen Landtag.

"Er war ein Brückenbauer, wie er besser nicht sein könnte." Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier