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Wann wird auch in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft? Im Morgenmagazin von ARD und ZDF warb Bundesforschungsministerin Karliczek am Morgen um Geduld und um Vertrauen in den Impfstoff.

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Karliczek: Impf-Privilegien werden sich kaum verhindern lassen

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek wirbt dafür, durch rasche Impfung rund zwei Dritteln der Deutschen eine Herdenimmunität herzustellen. Gesellschaftliche Einschränkungen für Nicht-Geimpfte schloss die CDU-Politikerin mittelfristig nicht aus.

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  • BR24 Redaktion

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) wirbt für eine Bereitschaft zur Impfung gegen das Coronavirus. Für eine Herdenimmunität müssten sich "mindestens 60 bis 70 Prozent" der Bevölkerung impfen lassen, sagte sie am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin. Nach Regierungsangaben sollen die Impfungen in Deutschland am 27. Dezember beginnen. "Man kann dem Impfstoff vertrauen", so Karliczek.

Nur mit Impfpass ins Theater?

Auf die Frage, wie sich vermeiden lasse, dass etwa Restaurants oder Theater nur noch Besucher mit Impfnachweis oder negativem Corona-Test zulassen, sagte Karliczek: "Verhindern werden wir das nicht können." Zuvor hatte bereits Kassenärzte-Vertreter Andreas Gassen dafür plädiert, die Rückkehr zur Normalität nicht durch übergroße Rücksichtnahme auf Impfverweigerer weiter hinauszuzögern.

Rasche Schulöffnung nach dem 10. Januar fraglich

Im Hinblick auf den Schulunterricht nach dem 10. Januar sagte die Ministerin, man müsse vor Ort schauen, was im Hinblick auf das Infektionsgeschehen möglich sei. Dies sei das einzig Vernünftige. Dass Schulen über jenen Termin hinaus geschlossen bleiben könnten, schloss sie nicht aus. Gegebenenfalls seien Fernunterricht oder sogenannte hybride Konzepte gefragt.

Wie die Impfkampagne laufen soll

Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung werden die Bundesländer impfberechtigte Bürger unmittelbar nach der Zulassung des Impfstoffs der Firmen Biontech und Pfizer teils direkt anschreiben und dazu einladen, einen Termin in einem Impfzentrum zu vereinbaren. Darüber hinaus gebe es Planungen, Impftermine per Telefon-Hotline und auf Webseiten der Länder zu vergeben.

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