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Kanada: Eindrucksvolles Experiment in Rekord-Kälte | BR24

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Bei -48,9 Grad Celsius gekochtes Wasser in die Luft werfen - dieses Experiment wurde in Buffalo Narrows durchgeführt.

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Kanada: Eindrucksvolles Experiment in Rekord-Kälte

In der kanadischen Provinz Saskatchewan ist die Temperatur dieser Tage auf -48,9 Grad Celsius gefallen. Ein neuer Kälterekord und die Gelegenheit für ein spektakuläres, wissenschaftliches Experiment, das für faszinierende Bilder sorgt.

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Von
  • BR24 Redaktion

Einen neuen Kälterekord verzeichnet die kanadische Provinz Saskatchewan: Dort ist das Thermometer auf -48,9 Grad Celsius gefallen. Die alte Rekordmarke lag bei -40 Grad Celsius.

Wie verhält sich kochendes Wasser bei 50 Grad Minus?

Trotzdem wagten sich in dem Ort Buffalo Narrows ein paar Unerschrockene nach draußen, um ein wissenschaftliches Experiment durchzuführen, das nur bei eisigen Temperaturen gelingen kann: Was passiert, wenn man bei derartigen Minusgraden gekochtes Wasser in die Luft schleudert?

Die Antwort ist, wie man im Video sieht, höchst eindrucksvoll: Nachdem die Flüssigkeit nach oben "geschleudert" wurde, bildete sich dort sofort eine riesige Schneestaubwolke. Das kochende Wasser verdampfte in der eisigen Luft, es kondensierte und die winzigen Wassermoleküle gefroren sofort zu Eis. Im Video ist zu sehen, wie sich die Eiskristalle fächerförmig nach allen Seiten ausbreiteten - der Vorgang erinnert an eine Silvesterrakete - bevor sie langsam zu Boden sanken.

Vorsicht: Nicht nachmachen!

Doch Vorsicht: Man sollte das Experiment nicht bei wärmeren Temperaturen durchführen, denn sonst droht Verbrühungs-Gefahr.

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