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Massen-Tiersterben an Küste von Kamtschatka gibt Rätsel auf | BR24

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Nach dem massenhaften Tiersterben an der Küste der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands suchen die Behörden weiter nach den Gründen. Ein möglicher Grund könnte sein, dass giftige Substanzen ins Wasser gelangt sind.

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Massen-Tiersterben an Küste von Kamtschatka gibt Rätsel auf

Nach dem massenhaften Tiersterben an der Küste der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands suchen die Behörden weiter nach den Gründen. Ein möglicher Grund könnte sein, dass giftige Substanzen ins Wasser gelangt sind.

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Nach dem massenhaften Tiersterben an der Küste der Halbinsel Kamtschatka sind die Gründe dafür weiter unklar. Die russischen Behörden suchen laut eigenen Angaben weiter nach den Ursachen.

Eine Version sei, dass giftige Substanzen ins Wasser gelangt seien, sagte der Gouverneur der Region, Wladimir Solodow, am Montag in der Regionalhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski der Staatsagentur Tass zufolge. "Was genau, das müssen wir jetzt herausfinden - auch ob diese Version überhaupt stimmt." Es könnten genauso gut natürliche Phänomene wie Algen oder Vulkane dafür verantwortlich sein.

Menschen klagen über gesundheitliche Probleme

Nach Angaben der lokalen Gesundheitsbehörden haben sich mindestens neun Menschen mit Beschwerden an Ärzte gewandt. Die hätten von Rötungen und einem Schleier vor Augen berichtet. Die Mediziner hätten eine Verätzungen der Hornhaut ersten Grades diagnostiziert.

Bereits vor drei Wochen hatten Surfer an der Küste vor Kamtschatka über Augenschmerzen, kurzfristigen Sehverlust, Erbrechen und Husten geklagt. In der vergangenen Woche waren dann Hunderte tote Meerestiere an die Strände gespült worden. Die Umweltorganisation Greenpeace sprach von einer ökologischen Katastrophe.

Hohe Konzentration von Erdölprodukten und Phenol im Meerwasser

Das Meerwasser habe seine Farbe verändert. Zudem sei in Wasserproben eine hohe Konzentration von Erdölprodukten und Phenol festgestellt worden, berichteten die Umweltschützer. In einem Video von Greenpeace waren tote Robben, Kraken und Fische an den Stränden zu sehen.

Die Behörden wiederum veröffentlichten am Wochenende ein Video von sauberen Stränden und spekulierten darüber, dass möglicherweise ein Sturm Ursache gewesen sein könnte. Am Sonntag wurden 250 Kilogramm Proben mit Wasser, Sand und Mikroorganismen zu einer Untersuchung nach Moskau gebracht. Ergebnisse lagen zunächst nicht vor.

In Russland kommt es immer wieder zu schweren Umweltverschmutzungen. Ende Mai waren in der Nähe des Nordpolarmeeres in der Industrieregion Norilsk 21.000 Tonnen Öl aus einem Heizkraftwerk ausgelaufen.

© BR

Nach dem massenhaften Tiersterben an der Küste der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands suchen die Behörden weiter nach den Gründen.

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