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Zuckerwürfel veranschaulichen den Zucker-Gehalt in Softdrinks

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    Kampf gegen Übergewicht und Diabetes

    Der Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordert eine Zuckersteuer in Deutschland auf Limonaden und Softdrinks. Die Rede ist von 20 bis 30 Cent pro Liter Süßgetränk zu erheben.

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    "Solch eine Abgabe ist unumgänglich" erklärte Präsident Thomas Fischbach. Damit unterstützt er die Forderungen der Verbraucherschützer von Foodwatch. Die Einnahmen von rund eine Milliarde Euro könnten in Schutzprogramme gegen Diabetes fließen.

    Bei einer Analyse von 463 Limonaden, Energydrinks, Fruchtsäften, Schorlen, Brausen und Eistees hatte Foodwatch in rund 60 Prozent der Produkte mehr als fünf Prozent Zucker festgestellt. Übermäßiger Zuckerkonsum erhöht das Risiko für Diabetes und Fettleibigkeit.

    Die Bundesregierung lehnt eine staatliche Abgabe auf zuckerhaltige Getränke allerdings grundsätzlich ab. "Es geht ja hier um eine Strafsteuer", sagte ein Sprecher des Landwirtschafts- und Ernährungsministeriums. Die Bundesregierung setze auf andere Maßnahmen, wie zum Beispiel mehr Transparenz bei der Nährstoffkennzeichnung von Nahrungsmitteln.