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Waldbrand in Kalifornien
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Waldbrand in Kalifornien

Laut US-Nationalparkverwaltung hatte der vierjährige männliche Berglöwe ein GPS-Halsband um und konnte deshalb beobachtet werden. Er hatte den Aufzeichnungen zufolge einen Sturmkanal genutzt, um die vielbefahrenen Straßen zu kreuzen. In der Region war er als "Culvert Cat" (etwa: "Kanal-Katze") bekannt.

Das kalifornische Ministerium für Fischerei und Wildtiere werde eine Untersuchung des Kadavers vornehmen, hieß es weiter. "Es ist sehr unglücklich, dass er anscheinend so erfolgreich in dieser fragmentierten Landschaft überleben konnte, um dann im Nachgang eines verheerenden Waldbrandes zu sterben", sagte der Nationalpark-Biologe Jeff Sikich. Die "Culvert Cat" hatte nach Annahmen der Parkverwaltung mindestens vier weibliche Nachkommen, die im Mai geboren worden waren.

Weiterer Puma Opfer der Brände

"P-64", wie das Tier nach offiziellen Aufzeichnungen genannt wird, ist einer von elf Pumas in der Region, die ein GPS-Halsband trugen. Neun haben die schweren Waldbrände überlebt. Das sehr junge männliche Tier "P-74" sei schon vor einigen Tagen vermutlich wegen der Brände gestorben.