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K-Frage: Chef der Werteunion pocht auf Urwahl | BR24

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Alexander Mitsch: "Es kann kein 'weiter so' geben

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K-Frage: Chef der Werteunion pocht auf Urwahl

Der Chef der konservativen Werteunion Alexander Mitsch hat im Interview mit der Bayern 2 radioWelt seine Forderung bekräftigt, den nächsten Kanzlerkandidaten per Urwahl durch die Parteimitglieder zu bestimmen.

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In der Union schwelt der Streit um den oder die nächste Kanzlerkandidatin weiter. Alexander Mitsch, Chef der konservativen Werteunion von CDU/CSU, hat im Interview mit der Bayern 2 radioWelt erneut gefordert, die K-Frage per Urwahl durch die Parteimitglieder zu bestimmen.

"Ich würde mir einfach wünschen, dass wir hier einen neuen Weg gehen und den Mitgliedern die Chance geben, dadurch ein Signal des Aufbruchs zu senden an die Wähler." Alexander Mitsch

Parteichef nicht automatisch Kanzlerkandidat

Mitsch, der als Merkel-Kritiker gilt, sprach sich auch dafür aus, dass der Parteichef nicht mehr automatisch das Vorrecht zur Kanzlerkandidatur haben sollte und sieht Reformbedarf. Die Situation der CDU/CSU bezeichnet er als "nicht gerade komfortabel". Der CDU-Politiker betont die schweren Niederlagen sowohl bei der Bundestags- und Europawahl als auch durch die letzten Umfragewerte, die jetzt sogar noch schlechter geworden sind.

"Es kann kein Weiter so geben." Alexander Mitsch

Mehr Demokratie gefordert

Seiner Meinung nach wäre es auch nach außen ein starkes Signal, wenn die CDU/CSU sich auch innerparteilich für mehr Demokratie einsetzt. Eine Urwahl wäre demnach ein konkretes Beispiel dafür auch den Veränderungswillen der Partei sichtbar zu machen.

"Neben dem Politikwechsel, den wir umsetzen müssen, geben wir auch das Signal, uns ist wichtig, was unserer Mitglieder sagen. Wir wollen etwas verändern." Alexander Mitsch

Debatte übe Kanzlerkandidaten zu früh

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hatte sich für die CDU-Chefin als nächste Kanzlerkandidatin der Union ausgesprochen - und damit heftige Diskussionen ausgelöst.