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Jutta Cordt ist neue Leiterin des BAMF in Nürnberg | BR24

© picture-alliance/dpa

Jutta Cordt, die neue Leiterin des BAMF

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    Jutta Cordt ist neue Leiterin des BAMF in Nürnberg

    Jutta Cordt hat seit Anfang Januar die Leitung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg übernommen. Ab 1. Februar wird die 53-Jährige auch offiziell Präsidentin der Behörde.

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    Nach einem Studium der Rechtswissenschaften sammelte Jutta Cordt in einer Rechtsanwaltskanzlei in den USA erste Erfahrungen, bevor sie ihre Karriere in der Bundesagentur für Arbeit (BA) 1993 als Trainee für den höheren Dienst beim Landesarbeitsamt Nordrhein-Westfalen begann. 2002 wechselte sie für kurze Zeit ins Bundesarbeitsministerium, in die Geschäftsstelle der Hartz-Kommission. Dann kehrte sie zur BA zurück und leitete dort zunächst die Regionaldirektion für Sachsen und zuletzt die für Berlin-Brandenburg.

    Nachfolgerin von Frank-Jürgen Weise

    Die 53-Jährige tritt die Nachfolge von Frank-Jürgen Weise an. Er hatte bereits Monate vorher angekündigt, die Behörde zum Jahresende zu verlassen. Weil Weise mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) bereits eine andere Bundesbehörde leitet, konnte er beim BAMF nicht Präsident werden. Cordt war bereits seit Oktober stellvertretende BAMF-Chefin. Das Bundeskabinett hatte über die neue Leitung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entschieden und damit den Vorschlag von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bestätigt. Die Leitung hat Cordt zum 1. Januar übernommen, BAMF-Präsidentin wird sie allerdings offiziell erst am 1. Februar.

    Mit Jutta Cordt rückt eine Verwaltungsexpertin an die Spitze des BAMF. Sie bringe aus ihrer bisherigen Aufgabe bei der Bundesagentur für Arbeit umfassende Erfahrungen für die beiden zentralen Herausforderungen des BAMF mit, heißt es: die Verfahren zu beschleunigen und die Menschen erfolgreich zu integrieren. "Ich bin davon überzeugt, dass Frau Cordt die damit verbundenen Herausforderungen erfolgreich meistern wird", so Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

    Konstruktive Zusammenarbeit mit Personalrat

    Cordt kündigte an, dass sie wieder eine "konstruktive Zusammenarbeit" mit dem Personalrat erreichen möchte. Zwischen ihrem Amtsvorgänger und der Mitarbeitervertretung hatte es mehrfach öffentlich Unstimmigkeiten gegeben, der Personalrat ging sogar mehrmals gerichtlich gegen Entscheidungen der Führung vor. "Ich habe von Anfang an Gespräche mit der Personalvertretung geführt und einen engen Kontakt gehalten", sagte Cordt. Ihr sei an einer vertrauensvollen Zusammenarbeit gelegen. "Ich nehme wahr, dass wir da auf einem guten Weg sind," so Cordt weiter.