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Der Papst und die Frauen

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    Johannes Paul II. hatte tiefe Freundschaft zu einer Frau

    Es gibt zwar keine Hinweise, dass Papst Johannes Paul II. den Zölibat gebrochen hat. Dennoch war er einer Frau besonders zugeneigt. Eine lange intensive Beziehung hat er zu der polnisch-amerikanischen Philosophin Anna-Teresa Tymieniecka gehabt.

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    Eine Dokumentation der BBC, die morgen Abend um 20.15 Uhr auf dem Kulturkanal Arte ausgestrahlt wird, gewährt neue Einblicke in das Privatleben des polnischen Papstes. Dass Johannes Paul II. zusammen mit Anna-Teresa Tymieniecka Wandertouren und Skifreizeiten unternommen hat, ist in Insiderkreisen ein längst bekanntes "gut gehütetes Geheimnis". 

    Briefe geben neue  Einblicke

    In dem BBC-Film dokumentieren jetzt aber erstmals hunderte von Briefen und zahlreiche Privatfotos die Seelenverwandtschaft zwischen den beiden - und belegen, dass sich die verheiratete Mutter von drei Kindern und das Oberhaupt der katholischen Kirche seit Anfang der 70er Jahre bis zum Tod des Papstes 2005 emotional sehr nah gewesen sein müssen. Angeblich habe Karol Wojtyla die Beziehung "ein Geschenk Gottes" genannt. 

    Kein Wort darüber im Vatikan

    Glaubt man den Autoren des Films, wurde Tymieniecka nach dem Tod des Papstes im Vatikan totgeschwiegen - auch um die schnelle Selig- und Heiligsprechung des Papstes nicht zu gefährden. Bereits 2009 hatten Berichte über eine enge persönliche Beziehung des späteren Papstes zu einer polnischen Psychiaterin in den 1950er Jahren für Aufsehen gesorgt.