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"Jetzt red i" zu Corona-Krise: Sind die Schwachen die Verlierer? | BR24

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"Jetzt red i" zu Corona-Krise: Sind die Schwachen die Verlierer?

Ein Ende des Shutdown ist nicht in Sicht. Trotz Lockerungen, das Leben der Menschen bleibt stark eingeschränkt. Besonders Familien und sozial Schwache leiden. Das ist das Thema heute bei "jetzt redi i" aus München, live bei BR24 und im BR Fernsehen.

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"Corona bleibt tödlich". Deshalb werde es keine schnelle Rückkehr in ein normales Leben geben – daran ließ Ministerpräsident Markus Söder in seiner zweiten Regierungserklärung zur Corona-Krise keinen Zweifel. Zwar verlangsamt sich die Geschwindigkeit, mit der sich das Virus ausbreitet – für eine Entwarnung sei es trotzdem viel zu früh. Das öffentliche Leben bleibt deshalb in vielen Bereichen eingeschränkt. Mit unklaren Folgen - besonders für die sozial Schwachen.

Kitas zu - Familien im Stress

Viele Alleinerziehende, die Beruf, Homeschooling und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen müssen, stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Denn Schulen öffnen zunächst nur für Abschlussjahrgänge, Kitas bleiben auf unbestimmte Zeit geschlossen. Eine Besserung der Situation ist derzeit nicht in Sicht. Hinzu kommt: Kontakte zu Verwandten und Freunden, die helfen könnten, sind nach wie vor weitestgehend tabu. Die soziale Isolation trifft nicht nur Kinder hart, sondern vor allem Ältere und Alleinstehende und Menschen, die ein Handicap haben - die weltweite Krise wird für viele zunehmend auch zur persönlichen.

Schutzschirme nicht für alle da

Vor allem, wenn es finanziell eng wird. Viele 450-Euro Jobs sind in der Corona-Krise weggefallen. Für Geringverdiener, Rentner und Studenten, die so ihren Lebensunterhalt aufbessern, eine Katastrophe. Denn die Corona-Schutzschirme greifen hier nicht, vielen Betroffenen droht der Gang zum Sozialamt. Kontrovers diskutiert wird in diesem Zusammenhang eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. Die SPD will so verhindern, dass Beschäftigte in der Coronakrise in eine finanzielle Schieflage kommen. Doch in den Reihen der Union gibt es Zweifel an der Finanzierbarkeit.

Wie stark wird Corona unsere Gesellschaft verändern?

Wie muss Geringverdienern und Rentnern, die finanziell gerade so über die Runden kommen, geholfen werden? Wie kann Vereinsamung verhindert werden ohne den Infektionsschutz aus den Augen zu verlieren? Was muss getan werden, damit die Schwachen in unserer Gesellschaft während der Corona-Pandemie nicht unter die Räder kommen?

Darüber diskutieren bei "jetzt red i" Bürgerinnen und Bürger mit Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) und dem Generalsekretär der BayernSPD, dem Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch.

Leider findet diese jetzt red i - Sendung aus gegebenem Anlass wieder ohne Publikum statt.

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