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Spahn stellt Corona-Impfstoff für Kinder in Aussicht | BR24

© dpa/Andreas Arnold

Schülerin Maroua aus Mainz setzt sich einen Mund-Nasen-Schutz auf.

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    Spahn stellt Corona-Impfstoff für Kinder in Aussicht

    Bei den Corona-Impfungen sind Kinder und Jugendliche in Deutschland außen vor - für sie ist bisher keiner der Impfstoffe zugelassen. Doch das werde sich im Sommer ändern, hofft Bundesgesundheitsminister Spahn. Einige Hersteller hätten Studien laufen.

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    Von
    • BR24 Redaktion
    • Nora Reinhardt

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einen für Minderjährige geeigneten Impfstoff gegen das Coronavirus für diesen Sommer in Aussicht gestellt. Derzeit gebe es noch keinen für Kinder und Jugendliche zugelassenen Impfstoff, sagte Spahn als Gast bei der digitalen Jahresauftakt-Klausur der hessischen Union am Freitagabend. Das Vakzin von Biontech/Pfizer sei ab 16 Jahren zugelassen, die beiden anderen Impfstoffe von Moderna und Astrazeneca ab 18 Jahren.

    Studien mit Kindern und Jugendlichen laufen bereits

    Gerade bei Kindern und Jugendlichen mit Vorerkrankungen sei dies ein Problem. Es gebe eine Reihe von Herstellern, bei denen Studien mit Kindern und Jugendlichen liefen; von drei oder vier Herstellern wisse er dies sicher. "Wir gehen davon aus - toi, toi, toi -, wenn die Dinge gut laufen, dass wir im Sommer auch einen Impfstoff haben, der eben dann Kinder und Jugendliche schützen kann."

    Spahn räumte einen schwierigen Start der Impfkampagne Ende Dezember ein. "Es war irgendwie auch die Erwartung größer, im Nachhinein hätte man vielleicht noch stärker auch Erwartungsmanagement machen müssen", sagte der Minister. "Ich hab' gedacht, nachdem wir sechs Wochen über Priorisierung, Knappheit, Ethikrat, Bundestag diskutiert haben im Dezember, dass irgendwie klar ist, das wird schwierig am Anfang."

    Ab April rechnet Spahn mit mehr Impfstoff

    Nach dem Impfstart sei angesichts der Pandemiemüdigkeit "die Erwartung auf einmal ganz, ganz groß" gewesen, "dass das jetzt ganz, ganz schnell geht". Der Weg sei begonnen, "aber es ist noch ein Stück Weg", sagte Spahn. Mindestens die nächsten neun bis zehn Wochen dürften nun noch von starker Impfstoff-Knappheit geprägt sein, "und dann im zweiten Quartal wird's sicher besser", sagte Spahn.

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