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Impfpass vor dem Hintergrund eines Klassenzimmers

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    Spahn: Impfung Jugendlicher bis zum neuen Schuljahr möglich

    Gesundheitsminister Spahn rechnet damit, dass alle 12- bis 18-Jährigen bis zum Ende der Sommerferien mindestens eine Corona-Impfung bekommen können. Den Ländern rät er, die Öffnungsschritte vor allem im Außenbereich voranzubringen.

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    • BR24 Redaktion

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält es für möglich, dass den 12- bis 18-Jährigen in Deutschland bis zum Ende der Sommerferien ein Impfangebot gemacht wird. Das hänge in erster Linie von der Zulassung der Impfstoffe für Jugendlichen ab, sagte Spahn im Deutschlandfunk. Die europäische Arzneimittelbehörde habe aber gerade heute gesagt, "Ende Mai, Anfang Juni kann das - wenn nichts Unvorhergesehene passiert - mit der Zulassung gelingen."

    Reihenimpfung in Schulen oder im Impfzentrum

    Mit den Ländern sei vereinbart, dass die Impfungen für Jugendliche dann umgesetzt werden - etwa durch Reihenimpfungen in Schulen oder durch Einladung in die Impfzentren. Bis zum Ende der Sommerferien könnten so alle 12- bis 18-Jährigen ein Angebot bekommen und mindestens eine Impfung, idealerweise schon beide, erhalten, sagte Spahn. Dann könne auch der Schulbetrieb nach den Sommerferien wieder normaler beginnen.

    Ein Drittel der Deutschen mit Erstimpfung gegen Corona

    Aktuell sei ein Drittel der Deutschen mindestens einmal geimpft. Das Impftempo steige und die Inzidenz sinke. Es gebe Grund zur Zuversicht aber es sei auch wichtig, dass aus Zuversicht nicht Übermut werde. "Sonst holt uns das viel zu schnell wieder ein", sagte Spahn.

    "Wenn wir das gemeinsam durchhalten, dann kann das ein guter Sommer werden". Gerade im Juni, so der Gesundheitsminister, werde es nochmal deutlich mehr Impfdosen geben.

    Lockerungsschritte im Außenbereich

    Den Bundesländern rät Spahn, bei Öffnungsschritten vor allem im Außenbereich voranzugehen. Es seien auch Fußballspiele mit einer begrenzten Zahl an Zuschauern denkbar. Zahlen nannte er aber nicht.

    Zugleich mahnte Spahn, die Länder müssten aber bei steigenden Corona-Inzidenzen auch wieder zu Verschärfungen und zur Rücknahme von Lockerungen bereit sein.

    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte in der ARD die Modellregionen in seinem Bundesland mit touristischen Angeboten als Erfolg bezeichnet. Die Inzidenzen würden auch in den Modellregionen sinken, weil man Öffnungen mit einem intensiven Testen verbunden habe. Das zeige, dass Touristen und Lockerungsschritte keine Infektionstreiber sein müssten.

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