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Jedes zweite Fitness-Armband verstaubt | BR24

© pa/dpa/Michel Winde

Ein Wearable liegt auf einer Fitness-Zeitschrift.

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    Jedes zweite Fitness-Armband verstaubt

    Fast die Hälfte der Menschen, die ein Wearable besitzen, benutzt es nicht oder nicht mehr. Das geht aus den Zahlen des diesjährigen DKV-Reports "Wie gesund lebt Deutschland?" hervor. Von Roland Münzel

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    Für den repräsentativen Krankenkassen-Report befragten die Experten der GfK Nürnberg 2.830 Menschen in Deutschland. Der Befund ist ernüchternd: Demnach verlieren sogenannte Wearables, also Fitness-Armbänder, die Schrittzahl, Herzfrequenz oder Kalorienverbrauch messen. rasch ihre Faszination.

    Kaum einer besitzt ein Wearable, noch weniger nutzen es

    Gut 6 Prozent der Befragten im DKV-Report haben ein Fitness-Armband. Während 3 der 10 Besitzer das Wearable nicht mehr benutzen, haben es weitere 16 Prozent bislang gar noch nicht genutzt. Damit verwendet nur gut die Hälfte der Besitzer sein tragbares Mess-Gerät. Zudem wollen sich lediglich 5 Prozent der Befragten künftig auch ein Fitness-Armband zulegen, 89 Prozent wollen das nicht.

    Männer sind nicht motiviert, Frauen haben keine Zeit

    Laut Report verstaubt das Wearable in einer Ecke, weil den Besitzern die Nutzung zu anstrengend ist (19 Prozent) oder es ging ihnen auf die Nerven (18 Prozent). 15 Prozent fühlen sich von dem Armband nicht motiviert, ebenso viele empfinden es als überflüssig, 12 Prozent langweilt es. Männer geben vor allem an, die Nutzung sei zu anstrengend gewesen oder hätte sie nicht motiviert. Frauen dagegen sagen eher, sie hätten keine Zeit, das Gerät zu nutzen oder es sei verschwunden.

    Wearables können das Leben von Patienten erleichtern

    Andererseits könnten Wearables im medizinischen Bereich gute Dienste leisten, schreibt die DKV. Wenn ein Armband in der Lage sei, Puls und Blutdruck verlässlich zu messen und automatisch zu übertragen, könne dies das Leben von Patienten sehr erleichtern.