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Corona: Japan macht dicht, dritte Welle auch in Südkorea | BR24

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Die Grenzen sind dicht, der inländische Tourismus wird gebremst: Japan kämpft mit der dritten Corona-Welle. Auch Südkorea verschärft wegen hoher Fallzahlen die Maßnahmen.

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Corona: Japan macht dicht, dritte Welle auch in Südkorea

Die Grenzen sind dicht, der inländische Tourismus wird gebremst: Japan kämpft mit der dritten Corona-Welle. Auch Südkorea verschärft wegen hoher Fallzahlen die Maßnahmen.

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Von
  • Lena Bodewein

Seit heute dürfen keine Ausländer mehr nach Japan einreisen, die nicht in dem Land leben. Die Maßnahme gilt zunächst bis Ende Januar. Eine dritte Welle macht momentan dem Gesundheitssystem zu schaffen.

Japan bremst touristische Reisen nach Anstieg der Corona-Zahlen

Medizinische Organisationen schlossen sich zusammen, um Alarm zu schlagen. Sie forderten die Regierung schon vor Weihnachten zu strengeren Maßnahmen in der Bekämpfung der Pandemie auf. Nachdem erste Fälle der neuen Covid-Variante identifiziert wurden, reagierten die Behörden sofort und schlossen die Grenzen. Auch eine innerjapanische Tourismus-Offensive ist gestoppt.

Die dritte Welle hat den Anstieg der Fallzahlen stark beschleunigt. Während es neuneinhalb Monate dauerte, bis Japan überhaupt 100.000 Infizierte zählte, war die Marke von 200.000 Fällen in nur 52 Tagen erreicht. Insgesamt hat Japan rund 217.000 verzeichnete Covid-Fälle, 3.213 Menschen sind gestorben.

Sorge vor neuer Corona-Variante in Südkorea

Auch Südkorea, lange als leuchtendes Beispiel in erfolgreicher Eindämmung gelobt, erlebt gerade eine dritte Welle. Die Behörden haben Schutzmaßnahmen, die eigentlich heute enden sollten, um eine Woche verlängert: Mehr als vier Menschen dürfen sich nicht treffen, der Skibetrieb ist untersagt.

Die neue Virus-Variante, die in Großbritannien zuerst aufgetreten war, ist schon in Südkorea angekommen. Die Regierung hat daraufhin jeden Flugverkehr von und nach Großbritannien bis Jahresende untersagt.

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