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IS reklamiert Anschläge in Sri Lanka für sich | BR24

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Die Bomben an Ostern in Sri Lanka waren offenbar als Vergeltung für die Anschläge auf Moscheen in Christchurch gedacht. Das hat der srilankische Vize-Verteidigungsminister bekannt gegeben

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IS reklamiert Anschläge in Sri Lanka für sich

Der sogenannte Islamische Staat (IS) hat die Anschlagsserie in Sri Lanka mit mehr als 300 Toten für sich reklamiert. Dies teilte Amaq, das Sprachrohr der Terrormiliz, mit. Eine Bestätigung dafür von unabhängiger Seite gibt es bislang nicht.

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Die Anschlagsserie in Sri Lanka mit mehr als 300 Todesopfern soll von Kämpfern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begangen worden sein. "Diejenigen, die den Angriff ausgeübt haben, der vorgestern Mitglieder der US-geführten Koalition und Christen in Sri Lanka zum Ziel hatte, sind Kämpfer des Islamischen Staates", hieß es in der von Amaq, dem offiziellen Sprachrohr des IS, veröffentlichten Mitteilung.

Keine unabhängige Bestätigung

Die Echtheit der Bekennernachricht ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Sie erfolgte aber über die üblichen Kanäle in den sozialen Netzwerken, in denen der IS auch bereits in der Vergangenheit Anschläge für sich reklamiert hatte. Die Terrormiliz gilt in ihrem Stammgebiet in Syrien und dem Irak als besiegt. Experten warnen aber weiterhin vor der Gefahr von Anschlägen durch die Extremisten.

Die Anschläge vom Ostersonntag hatten sich gegen drei Hotels und drei Kirchen gerichtet. Mehr als 300 Menschen wurden dabei getötet, darunter 37 Ausländer und 45 Kinder. Die Regierung in Sri Lanka vermutet eine Vergeltung für den Anschlag auf Moscheen im neuseeländischen Christchurch.

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Die Bomben an Ostern in Sri Lanka waren offenbar als Vergeltung für die Anschläge auf Moscheen in Christchurch gedacht. Das hat der srilankische Vize-Verteidigungsminister bekannt gegeben.