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Indien: Vergewaltigungsopfer stirbt an Verletzungen

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Indien: Vergewaltigungsopfer stirbt an Verletzungen

In Indien ist ein weiteres Vergewaltigungsopfer an den Folgen ihrer Verbrennungen gestorben. Die Frau war auf dem Weg zum Gericht, um gegen ihre Peiniger auszusagen, als sie von einer Gruppe von Männern angezündet wurde.

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Ein 23-jähriges Vergewaltigungsopfer ist in einem Hospital in Neu-Delhi gestorben. Sie war am Donnerstag auf dem Weg zu einem Gerichtstermin von einer Gruppe von Männern, darunter auch ihre mutmaßlichen Vergewaltiger, mit Kerosin übergossen und angezündet worden. Alle fünf Männer sind nach Polizeiangaben in Untersuchungshaft.

Sie war im vergangenen Dezember im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh von zwei Männern mit vorgehaltener Pistole vergewaltigt worden und hatte die Täter angezeigt. Am Donnerstag wollte die Frau in dem Gerichtsprozess gegen die beiden Männer ihren Anwalt treffen.

Haut zu über 90 Prozent verbrannt

Die 23-Jährige war dem Bericht zufolge dann in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Neu-Delhi geflogen worden, wo ihre Verbrennungen von mehr als 90 Prozent der Haut behandelt werden sollten. Sie starb in der Nacht zum Freitag an Herzversagen.

Uttar Pradesh ist der bevölkerungsreichste Unionsstaat in Indien und berüchtigt für Gewalt gegen Frauen. Mehr als 4.200 Fälle von Vergewaltigung wurden 2017 hier gemeldet, die höchste Zahl im ganzen Land.

Fall in Hyderabad

Am Freitag erschossen Polizisten die vier mutmaßlichen Vergewaltiger einer 27-jährigen Tierärztin bei Hyderabad. Sie ernteten dafür Zustimmung in der Bevölkerung. Den Ermittlungen zufolge war die junge Frau im November in einem Vorort von Hyderabad von den vier Verdächtigen vergewaltigt, anschließend mit Benzin übergossen und verbrannt worden.