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Doch es stinkt weiterhin nach faulen Eiern | BR24

© pa/ dpa/ Mike Nelson

"Nicht passieren"- Schild in Porter Ranch bei L.A.

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    Doch es stinkt weiterhin nach faulen Eiern

    6.000 Einwohner mussten aus ihrer Stadt flüchten, als im es Oktober in ganz Porter Ranch zu stinken begann. 150 Meter unter der Erde leckte ein Gasspeicher - pumpte Tonnen Methan und andere Dämpfe an die Oberfläche. Jetzt soll das Leck dicht sein.

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    Mit einem Geruch nach faulen Eiern hat das Leck in einem Erdgasspeicher 6.000 Einwohner zeitweise aus einem Vorort von Los Angeles vertrieben. Nach vier Monaten ist es nun offiziell geschlossen. Die Luftqualität ist nach Angaben der staatlichen Gesundheitsbehörden wieder in Ordnung, wie die "New York Times" in ihrer Online-Ausgabe berichtete. 

    Stinkt es immer noch?

    Dennoch klagen die Anwohner von Porter Ranch laut Bericht noch immer über Übelkeit. Viele wollen vorerst nicht in ihre Häuser zurück. Umweltaktivisten fordern zudem, dass der Speicher außer Betrieb genommen wird. Dann könnte es in den nächsten Monaten zu Stromausfällen in dem wohlhabenden Wohngebiet kommen.

    Teure Reparatur

    Der Betreiber des Erdgasspeichers, Southern California Gas, hat nach eigenen Schätzungen bereits bis zu 300 Millionen Dollar (270 Millionen Euro) für die Schließung des Lecks und die Umsiedlung der Anwohner ausgegeben. Dazu kommen noch Schadenersatzklagen und Strafzahlungen an die Regierung.

    Das Leck war am 23. Oktober rund 150 Meter unter der Erde entdeckt worden. Seitdem entwichen tausende Tonnen Methan und andere Chemikalien aus dem Speicher in die Atmosphäre. Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown hatte im Januar den Notstand ausgerufen.