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Steak, Salat und Meeresfrüchte

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    Immer noch viel Fleisch auf den Tellern

    Der Fleischkonsum der Deutschen sinkt sehr langsam - aber immerhin wird mehr Gemüse gegessen. Und: Die Bundesbürger rauchen weniger und trinken weniger Bier. Das geht aus dem Statistischen Jahrbuch 2016 hervor, das in Berlin vorgestellt wurde.

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    Alles in allem haben die Statistiker Erfreuliches zu berichten: Die Deutschen schränken sich bei als schädlich geltenden Nahrungs- und Genussmitteln zunehmend ein. Auch die Zahl jugendlicher Komasäufer ist leicht rückläufig. Allerdings hat die Zahl übergewichtiger Bundesbürger deutlich zugenommen.

    Zuviel Fleisch

    Und: Der Fleischverbrauch bleibt nahezu konstant. Jeder Bundesbürger konsumierte 2014 durchschnittlich 87 Kilo Fleisch. Damit ist der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch seit 2001 um nur ein Kilo zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum landete mehr frisches Gemüse auf den Tellern - mit durchschnittlich 97 Kilogramm drei Kilo mehr als 2001.

    Mehr Milchprodukte, weniger Obst

    Auch Frischmilcherzeugnisse und Käse wurden beliebter. Der Konsum von frischem Obst war dagegen mit 65 Kilo pro Kopf deutlich rückläufig (minus 10 Kilo seit 2001). Dem standen 32 Kilo Zucker (minus 3 Kilo) und 21 Kilo Butter oder pflanzliche Fette (minus 3 Kilo) entgegen.

    Auch der Zigaretten- und Bierkonsum ging zurück: 2015 wurden je Einwohner 1.041 Zigaretten, Zigarren oder Zigarillos geraucht; das waren 170 weniger als 2005. Der Durst auf Bier sank von 111 Litern 2005 auf 98 Liter.

    Lieber TV als Sport

    Knapp 16 Prozent der Erwachsenen waren 2013 stark übergewichtig; sie hatten einen Body-Mass-Index (BMI) von 30 und mehr. Männer waren mit 17 Prozent häufiger adipös als Frauen mit 14 Prozent.

    Durchschnittlich 27 Minuten täglich hat jeder Einwohner 2012/2013 mit Sport und körperlicher Bewegung verbracht. Fürs Fernsehen nahmen die Bundesbürger sich allerdings mit 124 Minuten etwa 4,5 Mal so viel Zeit.