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Immer mehr Anfragen beim DRK-Suchdienst | BR24

© pa/dpa/Gerhard Westrich

Mitarbeiter des DRK-Suchdienstes berät Frau, die nach Angehörigen sucht

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    Immer mehr Anfragen beim DRK-Suchdienst

    Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat so viele Anfragen von Flüchtlingen wie noch nie. Die eingereisten Schutzsuchenden fahnden nach Verwandten und Freunden, von denen sie durch Kriege, Katastrophen oder auf der Flucht getrennt wurden.

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    Im ersten Halbjahr registrierte das DRK bundesweit etwa 1.400 entsprechende Anfragen. Bis Jahresende rechnen die Verantwortlichen mit 3.000 Eingaben - das wäre fast eine Verdoppelung im Vergleich zu 2015. Damals hatte es 1.636 Anfragen gegeben.

    Internet-Plattformen zur weltweiten Suche

    Das DRK nutzt für die Suche auch die internationale Online-Plattform "Trace the Face". Hier können Flüchtlinge mit ihren eigenen Fotos nach Verwandten suchen. Nach Angaben des Bundeskriminalamts wurden 2015 in Deutschland allein etwa 8.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vermisst. In 28 Prozent der Fälle konnte ihr Verbleib aufgeklärt werden.

    An diesem Dienstag wird der Internationale Tag der Vermissten begangenen.