Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

ICE-Panne bei Hannover: Rund 250 Passagiere müssen raus | BR24

© picture alliance/Julian Stratenschulte/dpa

Symbolbild: Ein ICE bei Hannover

Per Mail sharen
Teilen

    ICE-Panne bei Hannover: Rund 250 Passagiere müssen raus

    Wegen eines technischen Problems ist ein ICE bei Hannover einfach stehengeblieben. Ein Abschlepp-Versuch scheiterte. Die Folge: 250 Menschen mussten über Leitern ins Gleisbett steigen und in einem Ersatzzug weiterreisen – mit drei Stunden Verspätung.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Rund 250 ICE-Reisende haben wegen eines technischen Problems am Montagabend auf offener Strecke den Zug wechseln müssen. Der ICE war auf dem Weg von Berlin nach Köln in der Nähe des Hauptbahnhofs in Hannover-Leinhausen liegengeblieben, wie ein Sprecher der Bahn am frühen Dienstagmorgen sagte. Vor der Evakuierungsaktion war der Versuch gescheitert, den Zug abzuschleppen.

    250 Menschen klettern ins Gleisbett

    Die Passagiere reisten nach der ICE-Panne mit einer Verspätung von drei Stunden weiter, nachdem sie über Leitern in das Gleisbett und von dort aus in einen auf den Nachbargleisen geparkten Ersatzzug gestiegen waren.

    Reaktion: Von Durst und Frust bis Respekt für Bahn-Mitarbeiter

    Mehrere Menschen kritisierten auf Twitter, dass für den Ersatzzug erst ein Lokführer habe anreisen müssen. "Fahrgäste dürsten, keine Versorgung mit Getränken", schrieb ein anderer Nutzer an die Deutsche Bahn. Andere lobten die Handhabung: "Mitternacht. Erster Wagen evakuiert. Respekt für die Mitarbeiter der #Bahn. Sind selber schon total durch, bleiben aber ruhig und professionell", schrieb ein Twitternutzer. Auf andere Zugverbindungen wirkte sich der ICE-Defekt nicht aus.

    Auch Verkehrsminister Scheuer von ICE-Panne betroffen

    Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) war am Montag von einer ICE-Panne betroffen: Auf der Fahrt von Berlin nach Hannover zur Metallbearbeitungs-Messe Emo musste er den Zug wechseln. "Heute #ICE-Störung nach dem Start. Jetzt sitzen wir in einem anderen - überfüllten - nach #Hannover", twitterte sein Kommunikationsleiter.