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Rund 250.000 Menschen gingen in Berlin auf die Straße

Die Veranstaltung, zu der das Bündnis "Unteilbar" aufgerufen hat, war mit 40.000 Teilnehmern angemeldet. Sie richtete sich gegen rechte Hetze, Diskriminierung, das Flüchtlingssterben auf dem Mittelmeer und Kürzungen im Sozialsystem. Vom Auftakt am Berliner Alexanderplatz führte der Demonstrationszug über den Potsdamer Platz und das Brandenburger Tor zur Siegessäule.

Keine Hetze gegen Muslime

Viel Teilnehmer hatten Transparente, Plakate und Luftballons dabei. Unter anderem war zu lesen "Nein zur Hetze gegen Muslime" und "Rassismus ist keine Alternative". Ein riesiges Transparent trug die Aufschrift "Solidarität mit den Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt". Etliche Organisationen und Parteien waren mit eigenen Wagen vertreten, so das gesellschaftliche Bündnis Attac, die Grünen und die Linke.

Abschlusskundgebung mit Herbert Grönemeyer

Zahlreiche Organisationen, Verbände und Parteien unterstützen den Aufruf. Darunter sind Prominente wie der Schauspieler Benno Fürmann, der Fernsehmoderator Jan Böhmermann und die Band Die Ärzte. Aufseiten der Linken nahmen unter anderem die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau und Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher teil. Am Abend will der Sänger Herbert Grönemeyer auftreten.

Heiko Maas: Wir lassen uns nicht spalten

Außenminister nannte es ein großartiges Signal, dass so viele auf die Straße gehen. "Wir lassen uns nicht spalten - von rechten Populisten schon gar nicht", sagte Maas den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dagegen unterstützte die Berliner CDU die Demonstration ausdrücklich nicht. Zur Begründung wies ihr Generalsekretär Stefan Evers darauf hin, dass der Anmelder ein Anwalt der "Roten Hilfe" sei, einer Organisation, die "linksextremistische Verbrecher" unterstütze. Zudem werde die Aktion "von vielen anderen dubiosen Organisationen" mitgetragen.

Autoren

Ulrich Möller-Arnsberg

Sendung

B5 aktuell vom 13.10.2018 - 12:00 Uhr