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Hubert Aiwanger stellt sich zur Wiederwahl | BR24

© dpa/pa, Sven Simon

Hubert Aiwanger (Freie Waehler,Wirtschaftsminister Bayern)

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    Hubert Aiwanger stellt sich zur Wiederwahl

    Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, stellt sich heute in Würzburg auf dem Bundesparteitag zur Wiederwahl. Einen Gegenkandidaten gibt es nicht. Der Niederbayer ist seit 2010 Chef der Freien Wähler.

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    Hubert Aiwanger ist Landeschef in Bayern und Bundesvorsitzender der Freien Wähler. Heute stellt er sich in Würzburg zur Wiederwahl. Bei der letzten Bundesversammlung bekam er fast 92 Prozent der Stimmen.

    Zahlreiche Themen auf dem Programm

    Neben der Wahl des Bundesvorsitzenden und der Wahl zahlreicher Führungspositionen soll auch über einen Leitantrag zu den Themen Rente, Europäische Waffenrichtlinie und Ausbau der Wasserstofftechnologie abgestimmt werden. Das Waffenrecht dürfe in Deutschland nicht zu Lasten von Schützen- und Traditionsvereinen verschärft werden, betonte der Sprecher der Freien Wähler. Außerdem setzten sich die Freien Wähler für die Verbesserung und den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur ein. Neben der Elektromobilität müssten auch alternative Antriebsarten technologieoffen gefördert werden.

    Hubert Aiwanger ist die Partei

    Seit einem Jahr regieren die Freien Wähler mit der CSU in Bayern. Dem Niederbayern Hubert Aiwanger wird dabei vorgeworfen, eine Ein-Mann-Show zu betreiben. Er ist Landes- und Bundesvorsitzender in einer Person, war bis zur Wahl 2018 Fraktionschef der Partei und hat jetzt das Amt des Wirtschaftsministers im Freistatt inne. Zugleich ist er stellvertretender Ministerpräsident.

    Die Freien Wähler erreichten bei der letzten Landtagswahl in Sachsen mit 3,4 Prozent ihr bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl außerhalb von Bayern. Bei der Landtagswahl in Brandenburg zog die befreundete BVB/Freie Wähler erstmals in Fraktionsstärke in den Landtag ein. Bei der Landtagswahl in Thüringen im Oktober 2019 traten die Freien Wähler mit einem Direktkandidaten an, nachdem sie die Frist zur Einreichung der Landesliste verpasst hatte.