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Corona-Intensivstation in Essen

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    Höchstwert: RKI meldet 487 Todesfälle binnen 24 Stunden

    In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 487 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind so viele wie noch nie in der Pandemie. Intensivmediziner sehen die Lage unter Kontrolle.

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    • BR24 Redaktion

    Der bisherige Höchstwert bei den Todesfällen pro Tag war am vergangenen Freitag mit 426 erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Sterbefälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg nun auf 17.123.

    Neuinfektionen weiter auf hohem Stand

    Auf einem hohen Stand bleiben die Neuinfektionen, binnen 24 Stunden wurden 17.270 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind rund 1.400 weniger als in der Vorwoche, in der am Mittwoch 18.633 neue Fälle hinzukamen. Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1.084 743 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Nach Schätzungen sind gut 780.000 Menschen inzwischen genesen.

    Sieben-Tage-R sinkt leicht

    Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstag bei 0,89 (Vortag: 0,91). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

    Intensivmedizier sehen Lage in Kliniken unter Kontrolle

    Trotz der Höchstzahl von Corona-Todesfällen sieht der Chef der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Uwe Janssens, die Situation in den Krankenhäusern unter Kontrolle. "Wir hoffen sehr stark, und wir sehen es in den letzten Tagen auch, dass wir in eine sehr hohe Stabilisierungsphase auf deutschen Intensivstationen eintreten", sagte er im "Morgenmagazin" von ARD und ZDF. Die Zuwächse bei den Zahlen seien nicht mehr so massiv, "das heißt, wir kommen auf ein Plateau". Wenn es so bliebe, könnte es in 14 bis 20 Tagen einen leichten Rückgang der Belastung geben.

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