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H&M distanziert sich von Mitarbeiterbespitzelung in Nürnberg | BR24

© picture-alliance/Bildagentur-online/Schoening

H&M - unerlaubte Einblicke in die Privatsphäre der Mitarbeiter?

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    H&M distanziert sich von Mitarbeiterbespitzelung in Nürnberg

    Der Modekonzern H&M soll an seinem Standort in Nürnberg Mitarbeiter ausspioniert haben und sieht sich mit einem Bußgeldverfahren konfrontiert. Nun distanziert sich der Mutterkonzern von den Praktiken in Deutschland.

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    Nachdem gegen den schwedischen Moderiesen Hennes & Mauritz ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen Datenschutzrechte eingeleitet worden war, hat sich nun der Mutterkonzern in Schweden von der Geschäftspraxis in Deutschland distanziert und teilte mit, man arbeite mit den lokalen Aufsichtsbehörden bei der Untersuchung des Vorfalls zusammen.

    Schwedischer Mutterkonzern will bei Aufklärung helfen

    Zuvor waren Vorwürfe der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bekannt geworden, H&M habe Mitarbeiter in Deutschland ausspioniert und sensible Daten, zum Beispiel über Krankheiten oder Familienverhältnisse der Mitarbeiter ohne deren Wissen gespeichert. Der Verdacht massiver Verstöße gegen Datenschutzrechte des Personals habe sich erhärtet, erklärte der Landesdatenschutzbeauftragte in Hamburg, Johannes Caspar, laut "FAZ"-Vorabbericht vom Samstag.

    Nürnberger Kundenzentrum im Fokus der Bespitzelungsvorwürfe

    Die Hamburger Datenschutzbehörde ist deswegen zuständig, weil die Deutschlandzentrale von H&M dort angesiedelt ist. Betroffen waren von den Verletzungen von Datenschutzrechten Mitarbeiter des H&M-Kundenzentrums für Deutschland und Österreich, das seinen Sitz in Nürnberg hat.

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