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Helfer vor Ort : "Die Lage ist dramatisch" | BR24

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Helfer vor Ort : "Die Lage ist dramatisch"

Nach Schließung der Balkanroute harren noch immer Tausende Flüchtlinge vor dem Grenzort Idomeni in Kälte und Schlamm aus. Dort herrschen katastrophale Zustände, wie der bayerische SPD-Politiker Ulrich Paffmann von vor Ort in der radioWelt berichtet

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Der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich Pfaffmann und Landesvorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes Bayern ist gerade in der Gegend Idomeni um gemeinsam mit freiwilligen Helfern Hilfsgüter zu verteilen. In der Bayern 2 radioWelt schildert er seine Eindrücke über das Lager, das derzeit etwa 12 000 Flüchtlinge beherbergt:

"Die Lage ist dramatisch und sie wird jeden Tag schlimmer. Hier geht es nicht um politische Entscheidungen. Hier geht es um konkrete Hilfe vor Ort und ich erwarte, dass sich die EU-Länder daran beteiligen und nicht die Griechen alleine lassen, die mit der Situation überfordert sind." 

Räumung ist nicht geplant

Die Regierung in Athen plant laut Medienberichten vorerst nicht, das Elendslager gewaltsam zu räumen. Die Migranten werden in ihren Landessprachen informiert, dass die Westbalkanroute endgültig geschlossen ist. Ihnen wird geraten, in organisierte Aufnahmelager südlich der Grenze sowie im Raum Athen zu fahren.

Hoffnung auf Normalisierung 

Der griechische Bürgerschutzminister Nikos Tsokas zeigte sich im Fernsehsender Mega zuversichtlich, dass sich die Lage in Idomeni in ein bis zwei Wochen normalisieren werde. «Wir müssen die Menschen überreden, in andere Lager zu gehen. Gewalt wollen und werden wir nicht anwenden. Das wäre unmenschlich.