BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Heinrich Bedford-Strohm: "Zeit, humanitäre Zeichen zu setzen" | BR24

© BR

Für die Flüchtlingskinder in Griechenland müsse eine humanitäre Lösung gefunden werden, fordert Heinrich Bedford-Strohm, EKD-Ratsvorsitzender in Deutschland und evangelischer Landesbischof in Bayern.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Heinrich Bedford-Strohm: "Zeit, humanitäre Zeichen zu setzen"

Für die Flüchtlingskinder in Griechenland müsse eine humanitäre Lösung gefunden werden, fordert Heinrich Bedford-Strohm, EKD-Ratsvorsitzender in Deutschland und evangelischer Landesbischof in Bayern.

Per Mail sharen

Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat nach der Forderung, Flüchtlingskinder aus überfüllten griechischen Lagern aufzunehmen, von einem richtigen humanitären Zeichen gesprochen. "Wenn die Regierungen es dort nicht schaffen, Zustände herzustellen, in denen die Menschen in Würde leben können, dann sollten alle zusammenhelfen."

Bedford-Strohm: Jesus selbst kam aus Flüchtlingsfamilie

Es sei Zeit, humanitäre Zeichen zu setzen, sagte Bedford-Strohm in der radioWelt am Morgen auf Bayern 2. Der EKD-Ratsvorsitzende und bayerische Landesbischof unterstützt die Forderung von Grünen-Chef Robert Habeck, Flüchtlingskinder nach Deutschland zu holen. "Es gibt Bundesländer, es gibt Ministerpräsidenten, die haben ja längst erkärt, dass sie bereit sind, Kinder und Familien mit ihren Kindern aufzunehmen. Diese Bereitschaft sollte man annehmen und abrufen."

Bedford-Strohm verweist darauf, dass auch die Heilige Familie vor 2.000 Jahren eine Flüchtlingsfamilie gewesen sei.