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Maas hebt Reisewarnung für 31 europäische Staaten auf | BR24

© pa/dpa/Kay Nietfeld

Bundesaußenminister Heiko Maas

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    Maas hebt Reisewarnung für 31 europäische Staaten auf

    Gute Nachrichten für den Sommerurlaub: Die Reisewarnung für 31 Staaten in Europa wird zum 15. Juni aufgehoben. Dies gab Außenminister Maas am Vormittag bekannt. Stattdessen werde es Reisehinweise geben - diese seien aber "keine Reiseeinladungen".

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    Sommerurlaub innerhalb Europas soll doch in diesem Jahr möglich sein: Ab dem 15. Juni sollen die weltweit bestehenden Reisewarnungen für 31 europäische Länder fallen, falls die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt.

    Reisehinweise werden laufend angepasst

    Statt der Reisewarnungen werde es individuelle Reisehinweise geben, die je nach Corona-Lage tagesaktuell angepasst würden - und dies könne auch bedeuten, dass im Ernstfall auch wieder Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssten, erklärte Bundesaußenminister Heiko Maas am Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin.

    Zu den Ländern, für die die Reisewarnung nun aufgehoben werden soll, zählen neben den 26 Partnerländern Deutschlands in der Europäischen Union das aus der EU ausgetretene Großbritannien und vier Staaten des Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein.

    Allerdings bedeute die Aufhebung der Reisewarnung nicht automatisch, dass touristische Reisen in die genannten Länder dann in allen Fällen wieder möglich sind. So wies Maas darauf hin, dass für Norwegen auch nach dem 15. Juni voraussichtlich noch eine Einreisesperre gelten werde. In Spanien werde derzeit darüber beraten, touristische Einreisen wieder ab dem 21. Juni zu ermöglichen. Danach werde dann auch für dieses EU-Land die Reisewarnung durch Reisehinweise ersetzt. "Reisehinweise sind keine Reiseeinladungen", betonte Maas.

    Individuelle Reisehinweise werden derzeit vereinbart

    Derzeit würden diese Reisehinweise für die einzelnen EU-Staaten zusammengestellt. Im Moment fänden dazu vor allem bilatere Gespräche mit den einzelnen Staaten statt. Dabei ginge es um spezielle Gesundheitsstandards, die die Länder einhalten müssten, und auch darum, wie im Falle einer Infektion verfahren werde.

    Keine Rückholaktionen mehr

    Weitere Rückholaktionen für gestrandete Urlauber werde es nicht geben, warnte Maas. Es werde daher von nicht dringenden Reisen etwa nach Großbritannien explizit abgeraten, solange dort noch eine 14-tägige Quarantäne gilt.

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