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Harald Schmidt wird doch kein "Tatort"-Darsteller | BR24

© pa / dpa

Harald Schmidt posiert für den "Schwarzwald-Tatort"

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    Harald Schmidt wird doch kein "Tatort"-Darsteller

    Es sollte ein großer Coup werden - aber nun wird daraus nichts. TV-Entertainer und Publikumsmagnet Harald Schmidt will beim neuen Schwarzwald-"Tatort" doch nicht mitspielen. Warum, weiß keiner, aber das Entsetzen bei den "Tatort"-Machern ist groß.

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    "Wir haben das erst am Wochenende erfahren", sagt Wolfgang Utz, Sprecher des Südwestrundfunks (SWR) in Stuttgart. "Es hat uns kalt erwischt»" sagt die SWR-Sprecherin in Baden-Baden, Annette Gilcher. "Was das Drehbuch und seine Rolle betrifft, herrschte bestes Einvernehmen", versichert Gilcher, das könne nicht der Grund für Schmidts überraschende Absage sein.

    "Kein weiterer Kommentar"

    Hinsichtlich der Motive des Entertainers kann auch Schmidts Agentin Sigrid Korbmacher nicht weiter helfen: "Dazu gibt es leider keinen weiteren Kommentar", sagt sie. Nebulös ist von persönlichen Gründen die Rede.

    Schmidt hatte sich eigenen Angaben zufolge richtig auf die ihm zugedachte Rolle des Gernot Schöllhammer gefreut:

    "Tatort ist das Einzige, das ich noch nicht gespielt habe." Harald Schmidt

    "Klein und prägnant"

    Sogar bei der Polizei Freiburg war Schmidt vor einigen Monaten bereits vorstellig geworden, um sich besser in seine "Tator"-Funktion als Leiter der Freiburger Kripo einfühlen zu können. Laut Gilcher sollte Schmidts Rolle als Chef der beiden neuen "Tatort"-Ermittler Franziska Tobler und Friedemann Berg "klein und prägnant" sein.

    Das ist erstmal passé. Wie das Drehbuch jetzt umgearbeitet wird, ist offen und wird die zuständige SWR-Redaktion die nächsten Wochen beschäftigen. Ein Herr Schöllhammer kommt darin jedenfalls nicht mehr vor, vielleicht aber ein anderer Vorgesetzter oder auch gar keiner mehr, heißt es von Seiten des SWR.